Der Börsen-TagBund gründet "Infrastrukturgesellschaft"

In die Verwaltung des deutschen Straßenverkehrsinfrastruktur kommt Bewegung: Mit der Gründung einer "Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen" treibt die Bundesregierung die Bündelung der Zuständigkeit für Autobahnen voran.
In Zukunft soll der Bund alleine für Planung, Bau, Betrieb und Erhalt des rund 13.000 Kilometer langen Autobahnnetzes zuständig sein.
Das Bundesverkehrsministerium rief dazu die neue Gesellschaft ins Leben, die ab 1. Januar 2021 ihre Aufgaben in vollem Umfang übernehmen soll - ab dann liegt die Zuständigkeit komplett beim Bund. Die Bundesländer geben dafür langjährige Zuständigkeiten ab.
Im Aufsichtsrat sitzen Vertreter des Verkehrsministeriums, des Bundestags und von Gewerkschaften.
Aufsichtsratsvorsitzender der neuen Infrastrukturgesellschaft wird Staatssekretär Gerhard Schulz. Standort der Zentrale ist Berlin, aber zu der neuen Gesellschaft gehören auch 10 Niederlassungen, 41 Außenstellen und viele Autobahnmeistereien in ganz Deutschland.