Der Börsen-TagCapital Economics prognostiziert kräftig fallenden Goldpreis
Die Gold-Futures geben um 0,8 Prozent nach, da die Anleger weiterhin Gelder in andere Vermögenswerte umschichten. Dies geschieht trotz des üblichen Verhaltens von Gold als "sicherer Hafen", was es normalerweise zu einem attraktiven Anlageort in Krisenzeiten wie dem Krieg im Iran machen würde.
Doch seit Kriegsbeginn habe Gold zehn Prozent nachgegeben, schreibt Kieran Tompkins von Capital Economics in einer Research Note. "Das liege zum Teil daran, dass die US-Realrenditen stark gestiegen seien, zum anderen aber auch daran, dass sich Gold im letzten Jahr zunehmend wie ein risikoreicher Vermögenswert verhalten habe", so Tompkins, der den Rückgang auch auf das nachlassende Interesse von Privatanlegern zurückführt. Das Unternehmen prognostiziert, dass der Goldpreis bis Ende 2026 auf 3500 US-Dollar je Feinunze fallen wird.