Der Börsen-TagChina-Daten belasten - schwacher Nikkei zum Wochenbeginn
Einige Aktienmärkte in Asien sind zu Wochenbeginn angesichts enttäuschender Wirtschaftsdaten aus China ins Straucheln geraten. Die Daten zeigten infolge der Beschränkungen zur Eindämmung der Delta-Infektionswelle eine überraschend starke Verlangsamung des globalen Wachstumsmotors. Die Zahlen zu den Einzelhandelsumsätzen und der Industrieproduktion im Juli blieben hinter den Prognosen zurück - ein Trend, der sich angesichts der jüngsten Verschärfung der Coronavirus-Beschränkungen in China noch verstärken dürfte.
In Tokio lag der Nikkei 1,9 Prozent tiefer bei 27.461 Punkten. Der breiter gefasste Topix sank um 1,8 Prozent und lag bei 1921 Punkten. Die Börse in Shanghai lag dagegen 0,3 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewann 0,2 Prozent.
Im asiatischen Devisenhandel verlor der US-Dollar 0,2 Prozent auf 109,39 Yen und stagnierte bei 6,4777 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,9161 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1789 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 1,0802 Franken an. Das Pfund Sterling verlor 0,1 Prozent auf 1,3854 Dollar.