Der Börsen-TagChina-Immobilienwerte im Aufwind
Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen die gleiche Tendenz wie am Vortag: die meisten Börsen im Plus, Japan bleibt zurück. Getragen wird die Stimmung derzeit von der Erwartung, dass die US-Notenbank keine weiteren Zinserhöhungen in diesem Zyklus vornehmen wird. Dies hatte auch bereits die Aktien an der Wall Street nach oben gebracht.
Am japanischen Markt tendiert der Nikkei wenig verändert bei 33.392 Punkten. Gebremst werden die Aktienkurse erneut von der Stärke der heimischen Währung, der Dollar notiert mittlerweile bei 147,57 Yen nach 149,07 zum Tokioter Montagsschluss. Dies drückt auf die Exportwerte. Ausgeglichen werden deren Verluste von den Gewinnen bei Halbleiterwerten.
In Shanghai gewinnt der Composite 0,6 Prozent. Dort hilft auch die Hoffnung, dass es weitere Stützungsmaßnahmen für den gebeutelten Immobiliensektor geben wird. Einem Medienbericht zufolge erstellen die chinesischen Aufsichtsbehörden derzeit eine Liste mit 50 privaten und staatlichen Immobilienentwicklern, die für eine Reihe von Finanzierungen infrage kommen. Unter den großen Immobiliennamen gewinnen China Vanke 3,7 Prozent und Poly Developments & Holdings Group 1,7 Prozent.
In Hongkong zieht der HSI ein Prozent an. Neben den Gewinnen an der Wall Street treiben ebenfalls die Erwartung von Finanzhilfen für die Immobilienbranche. Longfor Group und Country Garden Services gewinnen 5,5 beziehungsweise 3,8 Prozent. In Südkorea treiben Gewinne bei Technologie- und insbesondere Halbleiterwerten den Kospi 0,9 Prozent nach oben. Am bereits geschlossenen australischen Markt ging es um 0,3 Prozent nach oben, wobei vor allem Minenwerte den Index trugen. Fortescue, BHP und Rio Tinto stiegen zwischen 0,7 und 1,9 Prozent.