Der Börsen-TagChinas Aufsicht geht gegen Online-Broker vor - Aktien stürzen ab
Maßnahmen der chinesischen Aufsichtsbehörden gegen illegale grenzüberschreitende Wertpapiergeschäfte belasten die US-notierten Aktien der chinesischen Online-Broker UP Fintech und Futu. Beide Titel brechen an der Wall Street um jeweils rund 25 Prozent ein. Die Wertpapieraufsicht CSRC warf den Firmen vor, ohne Lizenz auf dem chinesischen Festland um Kunden zu werben und so illegal Geld in ausländische Wertpapiere, Futures und Fonds zu kanalisieren. Zugleich setzte sie UP und Futu eine zweijährige Frist, um die illegalen Aktivitäten zu beenden. Bestehende Kunden dürften in dieser Zeit nur noch ihre Wertpapiere verkaufen, aber keine neuen Anlagen erwerben, teilte die CSRC mit.
Die Nachricht belastete auch andere in den USA gelistete chinesische Werte. PDD, JD.com und Alibaba verloren zwischen knapp zwei und rund 3,5 Prozent. Unter Druck gerieten ebenfalls auf China spezialisierte Indexfonds (ETFs).