Der Börsen-TagChinas Automarkt ist hart umkämpft
Der Konkurrenzkampf der Autobauer in China bleibt nach Ansicht von Mercedes-Chef Ola Källenius auf längere Sicht knallhart. "Dass die Wettbewerbsintensität plötzlich verschwindet, darauf würde ich nicht hoffen - und das ist nicht unser Plan", sagte Källenius. Mercedes wolle mit Innovationen noch schneller werden auf einem Markt, der mit schnellem Wechsel von Erfolg und Misserfolg der mehr als 100 Anbieter einer Achterbahnfahrt gleiche.
In dieser Phase wolle Mercedes-Benz bewusst keine Marktanteile über niedrigere Preise kaufen. "Wir sind auch dann bereit, Volumen in den niedrigeren Segmenten auf dem Tisch zu lassen, wenn wir sagen, da macht es ökonomisch weniger Sinn." Der Autobauer will zugleich die Produktionskosten auf das in China herrschende niedrige Niveau drücken, indem ausschließlich auf lokale Lieferanten gesetzt wird. Auch die Entwicklung vor Ort werde verstärkt. Da China in Sachen Digitalisierung und automatisiertem Fahren die Nase vorn hat, könnten in China entwickelte Innovationen auch weltweit eingesetzt werden.