Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Chinesischer Yuan rutscht noch tiefer unter die "rote Linie"

Der Kursverfall des chinesischen Yuan hält an. Am Morgen werden für einen Dollar zeitweise bereits 7,1736 Yuan fällig und damit so viel wie seit 2008 nicht mehr. Chinas Währung befindet sich damit seit mittlerweile elf Handelstagen auf Talfahrt. Nachdem das chinesische Handelsministerium mitgeteilt hat, dass Peking und Washington im Handelsstreit immer noch miteinander kommunizieren, macht der Yuan jedoch wieder etwas Boden gut.

Renminbi Yuan / US-Dollar
Renminbi Yuan / US-Dollar ,14

Der Dollarkurs hatte Anfang August die Marke von sieben Yuan geknackt. Diese Marke galt unter Experten lange Zeit als "rote Linie", die die chinesische Notenbank nicht überschreiten werde.

Der Yuan-Kurs bewegt sich nicht gänzlich frei nach Marktkräften, sondern wird von der Notenbank Chinas beeinflusst. Die Zentralbank setzt täglich einen Mittelkurs fest, um den der Yen im freien Handel nur begrenzt pendeln darf.

Nach Einschätzung des Devisenexperten Hao Zhou von der Commerzbank dürfte die Notenbank in Peking die Währung in absehbarer Zeit stärker unterstützen. Die chinesischen Entscheidungsträger haben kein Interesse an einer zu starken Abwertung. Denn dadurch werden chinesische Exporte in den Dollar-Raum billiger. Die Kursverluste haben bereits Sorgen vor einer weiteren Eskalation im Handelskrieg zwischen den USA und China geweckt.

Hier erfahren Sie mehr über den Währungskrieg zwischen den USA und China:

Quelle: n-tv.de

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