Der Börsen-Tag DIW macht Hoffnung
Das Konjunkturbarometer des DIW Berlin hat im Februar einen kräftigen Sprung auf 101,6 Punkte gemacht. Damit liegt der Indikator 7 Punkte über dem Vormonatswert und notiert erstmals seit knapp drei Jahren wieder über der neutralen 100-Punkte-Marke, die ein durchschnittliches Wachstum der deutschen Wirtschaft signalisiert.
DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany-Knedlik sieht darin ein stärkeres Anzeichen dafür, dass Deutschland den Weg aus der Stagnation findet, da insbesondere die finanzpolitischen Impulse nun zunehmend die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stützen.
Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor hellt sich die Stimmung spürbar auf. "Der lang ersehnte Aufschwung dürfte nun langsam Realität werden", so Konjunkturexperte Guido Baldi. Entscheidend sei nun jedoch die Umsetzungsgeschwindigkeit: Die bereitgestellten öffentlichen Mittel müssten ohne Verzögerungen durch Planung und Genehmigung in konkrete Investitionen fließen, um das Wachstum langfristig zu sichern und die Kauflaune der privaten Haushalte weiter zu stützen.