Der Börsen-TagDas könnten die nächsten Opfer von Trumps Zollplänen sein
Japan, Südkorea und Taiwan sind nach Einschätzung der Ökonomen von Moody's Analytics den Zollgeschossen von US-Präsident Donald Trump bisher ausgewichen, sollten sich aber nicht zu sicher fühlen. Die drei Länder scheinen angesichts ihrer beträchtlichen Handelsüberschüsse mit den USA offensichtliche Ziele zu sein. Ein möglicher Grund seien die Sicherheitsbeziehungen zu den USA. Ein weiterer sei die Tatsache, dass Japan zu den größten ausländischen Investoren der USA gehört. Koreanische und taiwanische Firmen haben ihre Investitionen ebenfalls erhöht. Dies sei zu Lasten Chinas gegangen und stehe im Einklang mit dem Bestreben der USA, ihren Einfluss in den Lieferketten zu verringern, fügen sie hinzu. Die Stimmung könnte sich jedoch ändern, und Zölle könnten kommen.
Die Volkswirtschaften sind zudem mit Kollateralschäden konfrontiert. Autohersteller wie Toyota und Kia haben Werke in Mexiko, und taiwanische sowie koreanische Chip- und Elektronikproduzenten in den USA sehen sich mit Unterbrechungen durch Handelsbarrieren oder steigenden Produktionskosten konfrontiert.