Der Börsen-TagDeal im Audi-Strafprozess gescheitert - lange Verhandlung erwartet
Im zweiten Strafprozess zum Dieselskandal bei Audi steuert das Landgericht München auf eine ähnlich langwierige Beweisaufnahme wie im ersten Verfahren zu. Vom Gericht angeregte Gespräche über einen Deal seien aufgrund unvereinbarer Vorstellungen von Staatsanwaltschaft und Verteidigung gescheitert, sagte der Vorsitzende Richter Andreas Bayer in der Verhandlung. "Eine Einigung kam nicht zustande."
Mehr als zehn Jahre nach dem Auffliegen des Dieselskandals bei Volkswagen hatte im Februar der Prozess gegen die früheren Audi-Entwicklungsvorstände Ulrich Hackenberg und Stefan Knirsch sowie zwei weitere leitende Ingenieure begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen Betrug durch Abgas-Manipulationen an Hunderttausenden Autos der Marken Audi, Porsche und Volkswagen vor. Die Angeklagten weisen die Vorwürfe zurück.