Der Börsen-Tag
14. Mai 2026
imageHeute mit Wolfram Neidhard
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17:37 Uhr

Dax-Höhenflug an Christi Himmelfahrt

Die Hoffnung auf eine Wiederbelebung der Friedensbemühungen im Nahen Osten durch das Gipfeltreffen zwischen den USA und China hat den deutschen Aktienmarkt kräftig angeschoben. Der Dax gewann im Feiertagshandel 1,3 Prozent und schloss mit 24.456 Zählern. Der EuroStoxx50 notierte 1,2 Prozent höher bei 5931 Punkten. "Die Märkte setzen darauf, dass Peking stärker in eine Scharnierfunktion zwischen Washington und Teheran schlüpfen und damit zur Stabilisierung der geopolitischen Lage beitragen könnte", sagte Timo Emden von Emden Research. Die Gespräche dürften zudem als wichtiges Signal für die Stabilität der globalen Wirtschaftsbeziehungen fungieren, meint der Experte.

Auf der Unternehmensseite gewannen Siemens 2,6 Prozent. Ein Börsianer führte den Kursanstieg vor allem auf einen positiven Kommentar von JPMorgan zurück. Die Experten sehen den Dax-Konzern auf Wachstumskurs. Sowohl die Automatisierungssparte Digital Industries (DI) als auch die Gebäudetechnik-Sparte Smart Infrastructure (SI) sollten der Kurzanalyse zufolge bis zum Jahresende und im Geschäftsjahr 2027 eine Beschleunigung bei den Gewinnen verzeichnen.

Auf der Verliererseite standen BMW mit einem kräftigen Abschlag von 5,4 Prozent. Die Aktien des Autobauers wurden allerdings mit Dividendenabschlag gehandelt. Erneut im Aufwind waren dank des KI-Booms die Tech-Aktien. Infineon und Aixtron verteuerten sich um 5,8 beziehungsweise 7,2 Prozent.

Dax-Höhenflug an Christi Himmelfahrt
17:00 Uhr

Fusionsberichte um Deutsche Telekom und T-Mobile US

Jüngste Fusionsberichte rund um die Deutsche Telekom schaffen Unsicherheit für den Investment Case der Aktie und tragen nicht dazu bei, die kurzfristige Volatilität zu dämpfen, schreiben die Analysten der Bank of America in einem Kommentar. Das "Wall Street Journal" hatte unter Berufung auf Insider berichtet, dass T-Mobile US und ihr Mehrheitseigner, die Deutsche Telekom, eine mögliche Fusion diskutierten. In der Telefonkonferenz des Telekommunikationsunternehmens zu den Ergebnissen des ersten Quartals habe das Management über seine Weigerung hinaus, "unbegründete Berichte" zu kommentieren, keine Klarheit geschaffen, so die Analysten. Die Telekom-Aktie notiert 0,7 Prozent niedriger bei 27,76 Euro.

Fusionsberichte um Deutsche Telekom und T-Mobile US
16:32 Uhr

TD-Strategen erwarten fallenden US-Dollar - Aussage zu Fed-Zinspolitik

Der US-Dollar dürfte sich in diesem Jahr auch dann noch abschwächen, wenn die Notenbank Federal Reserve auf Zinssenkungen verzichtet, schreiben die Strategen von TD Securities in einer Research Note. Angesichts der Pattsituation zwischen den USA und dem Iran und der anhaltend hohen Ölpreise erwarte TD nicht mehr, dass die Fed die Zinsen im Jahr 2026 senken werde, und rechne stattdessen mit stabilen Zinsen. "Dennoch würden wir für 2026 weiterhin an einer Abwärtsprognose für den Dollar festhalten."

Selbst wenn die Fed zu Zinserhöhungen übergehe, werde sie die Zinsen nicht so stark anheben wie andere Zentralbanken, meinen sie. Sobald die Straße von Hormus wieder geöffnet ist, erwarten die Strategen, dass der DXY-Dollarindex von derzeit 98,656 nachhaltig unter 98,000 fallen wird.

TD-Strategen erwarten fallenden US-Dollar - Aussage zu Fed-Zinspolitik
16:04 Uhr

Optimismus an der Wall Street hält an

(Foto: picture alliance / Sipa USA)

Zum Start in den heutigen Handel an der Wall Street geht es weiter nach oben auf neue Rekordstände. Der Dow-Jones-Index steigt um 0,6 Prozent auf 49.986 Punkte. Der S&P-500 und der Nasdaq-Composite gewinnen je 0,4 Prozent. Das beherrschende Thema ist der amerikanisch-chinesische Gipfel. Der Aktienmarkt erhofft sich davon in erster Linie eine Verringerung der Handelsspannungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt.

Ein Kursfeuerwerk erleben Cisco Systems, nachdem der Netzwerkausrüster mit Umsatz und Ergebnis im jüngsten Quartal die Erwartungen übertroffen und die Prognosen erhöht hat. Der Kurs schießt um 16,2 Prozent nach oben. Doximity knicken um 23 Prozent ein. Die digitale Plattform für US-Gesundheitsfachkräfte verzeichnete im vierten Geschäftsquartal einen geringeren Gewinn aufgrund gestiegener Betriebskosten und verfehlte auch die Erwartung des Marktes. 

Optimismus an der Wall Street hält an
15:39 Uhr

Grünes Licht für Verkäufe nach China stützt Nvidia-Aktien

Ein Reuters-Bericht über die Genehmigung für den Verkauf von US-Chips nach China stützt die Aktien von Nvidia. Die Papiere des Chipriesen legen um 2,2 Prozent zu. Die USA hätten rund zehn chinesischen Firmen den Kauf von Nvidias zweitstärkstem KI-Chip H200 genehmigt, sagen drei Insider der Nachrichtenagentur. Dazu gehörten etwa Alibaba, Tencent und ByteDance.

Bislang sei es jedoch zu keinen Lieferungen gekommen. Die Geschäfte seien ins Stocken geraten, da die Regierung in Peking befürchte, dass Importe die Entwicklung heimischer KI-Chips schwächen könnten. Ähnlich äußerte sich US-Handelsminister Howard Lutnick bei einer Anhörung im Senat im vergangenen Monat: "Die chinesische Zentralregierung versucht, ihre Investitionen in die heimische Industrie zu lenken."

Grünes Licht für Verkäufe nach China stützt Nvidia-Aktien
15:18 Uhr

Klarna macht Gewinn und vollzieht Umsatzsprung

Klarna ist im ersten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Umsatz sprang an, angetrieben von anhaltenden Marktanteilsgewinnen und der Erweiterung des Netzwerks. Der Zahlungsanbieter wies einen Gewinn von einer Million US-Dollar aus, verglichen mit einem Verlust von 99 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Quartalsverlust von einem Cent je Aktie fiel nicht so hoch aus wie der von Factset befragten Analysten erwartete Verlust von 18 Cent je Aktie. Der Umsatz stieg um 44 Prozent auf 1,01 Milliarden Dollar und übertraf damit die Schätzungen der Wall Street von 944,1 Millionen Dollar.

Klarna beendete das Quartal mit rund 119 Millionen aktiven Kunden, was einem Anstieg von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Händlernetzwerk des Unternehmens wuchs ebenfalls weiter und legte im Vergleich zum Vorjahr um 49 Prozent auf rund 1,08 Millionen zu.

Klarna macht Gewinn und vollzieht Umsatzsprung
14:52 Uhr

Mehr Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe als erwartet

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 9. Mai zugelegt. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 12.000 auf 211.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg auf 205.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde der Wert nach unten revidiert, auf 199.000 von ursprünglich 200.000.

Der gleitende Vierwochendurchschnitt erhöhte sich gegenüber der Vorwoche um 750 auf 203.750. In der Woche zum 2. Mai erhielten 1,782 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 24.000.

Mehr Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe als erwartet
14:33 Uhr

Inflationssorgen belasten Bitcoin

Bitcoin gibt im Zuge der unerwartet hohen US-Großhandelspreisdaten vom Dienstag und der anhaltenden Pattsituation zwischen den USA und dem Iran leicht nach. Die Verluste hielten sich jedoch in Grenzen, da die bekannteste Kryptowährung von der institutionellen Nachfrage gestützt werde, schreiben die Analysten von Block Scholes in einem Kommentar. Spot-Bitcoin-Börsenfonds (ETFs) verzeichneten im laufenden Monat Nettozuflüsse von etwas mehr als einer Milliarde US-Dollar, was zeige, dass die Kauflaune der Anleger angesichts des makroökonomischen Gegenwinds stark bleibe, schreiben sie.

Unterdessen sei bei Bitcoin- oder Altcoin-Optionen im Vorfeld der Sitzung des Bankenausschusses des Senats am Donnerstag kein offensichtliches Ereignisrisiko eingepreist. In der Sitzung werde eine Gesetzgebung zur Schaffung eines regulatorischen Rahmens für digitale Vermögenswerte geprüft, so die Analysten. Bitcoin fällt um 0,3 Prozent auf 79.401 US-Dollar, wie aus Daten von LSEG hervorgeht.

Inflationssorgen belasten Bitcoin
14:10 Uhr

Neues vom Geldmarkt - Was macht die EZB im Juni?

Die Sätze am europäischen Geldmarkt präsentieren sich bei feiertagsbedingt dünnen Umsätzen an Christi Himmelfahrt kaum verändert. Viele Marktteilnehmer hätten im Vorfeld bereits ihre Dispositionen getroffen, heißt es. Derweil gehen Marktteilnehmer zunehmend von einer Zinsanhebung um 25 Basispunkte durch die Europäische Zentralbank im Juni aus. Ob dieser dann eine weitere oder möglicherweise zwei folgen, hängt von der Entwicklung im Nahen Osten ab und deren Auswirkung auf Inflation und Konjunktur.

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(Foto: picture alliance / SZ Photo)

Tagesgeld: 1,90 - 2,10 (1,90 - 2,10), Wochengeld: 1,91 - 2,11 (1,91 - 2,11), 1-Monats-Geld: 1,95 - 2,16 (1,95 - 2,16), 3-Monats-Geld: 2,05 - 2,25 (2,05 - 2,25), 6-Monats-Geld: 2,24 - 2,37 (2,24 - 2,37), 12-Monats-Geld: 2,67 - 2,79 (2,67 - 2,79), Euribors: 13.05. 12.05. 3 Monate: 2,2520 2,2520, 6 Monate: 2,4850 2,4850, 12 Monate: 2,7980 2,7980 

Neues vom Geldmarkt - Was macht die EZB im Juni?
13:39 Uhr

Aktie von Watches of Switzerland heiß begehrt

Die Aktie von Watches of Switzerland ist stark gestiegen, nachdem der Luxusuhrenhändler für sein Geschäftsjahr 2026 besser als erwartete Umsätze gemeldet hat, angetrieben von der starken Nachfrage im wichtigen US-Markt. Das Papier stieg um 14,7 Prozent auf 609,0 Pence und erreichte damit den höchsten Kurs seit über zwei Jahren.

Das Unternehmen, das Rolex-Uhren sowie andere Luxusmarken verkauft, teilte mit, dass der Umsatz für das am 3. Mai beendete Jahr währungsbereinigt um 13 Prozent auf 1,83 Milliarden Pfund (2,48 Milliarden US-Dollar) gestiegen sei. Das Ergebnis habe laut einer vom Unternehmen bereitgestellten Umfrage über den Konsensschätzungen von 1,78 Milliarden Pfund gelegen.

Aktie von Watches of Switzerland heiß begehrt
13:16 Uhr

Cisco-Aktie geht vorbörslich durch die Decke

Für den Start an der Wall Street sieht es nach einer gut behaupteten Tendenz aus. Das beherrschende Thema ist der US-chinesische Gipfel. Der Aktienmarkt erhofft sich davon in erster Linie, dass die beiden Supermächte ihre Handelsspannungen verringern. Bei dem Besuch dürfte US-Präsident Donald Trump versuchen, sein Pendant XI Jinping auf seine Seite zu ziehen im Hinblick auf den Iran-Krieg und insbesondere das Bemühen, die Straße von Hormus wieder passierbar zu machen - zumal China einen Großteil seines Öls aus dem Iran bezieht.

Ein Kursfeuerwerk zeichnet sich vorbörslich bei Cisco Systems ab, nachdem der Netzwerkausrüster mit Umsatz und Ergebnis im jüngsten Quartal die Erwartungen übertroffen und die Prognosen erhöht hat. Dazu kündigte Cisco an, Tausende von Arbeitsplätzen abzubauen, um mehr Raum für Künstliche Intelligenz im Unternehmen zu schaffen. Das Unternehmen will mehr Ressourcen in die Bereiche Silizium, Optik, Sicherheit und KI zu investieren. Auf Nasdaq.com schießt der Kurs um 19 Prozent nach oben. Uneinheitlich geht es bei den zuletzt stark gesuchten Halbleiteraktien zu. Die Aktie der KI-Ikone Nvidia wird auf dem gerade erreichten Rekordniveau zwei Prozent höher gestellt. Bei AMD und Intel sieht es dagegen nach Gewinnmitnahmen aus, sie geben um bis zu drei Prozent deutlicher nach.

Cisco-Aktie geht vorbörslich durch die Decke
12:53 Uhr

Renditen von Staatsanleihen der Eurozone fallen

Die Renditen von Staatsanleihen der Eurozone geben nach und folgen damit den Bewegungen bei US-Staatsanleihen. Der Handel verläuft ruhig, da viele europäische Anleger wegen des Feiertags Christi Himmelfahrt abwesend sind. Die Renditen von US-Staatsanleihen haben nach starken US-Erzeugerpreisdaten einen kräftigen Anstieg vom Mittwoch wieder wettgemacht. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Zahlen zu den US-Einzelhandelsumsätzen und den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fällt laut Daten von Tradeweb um 1,7 Basispunkte auf 3,087 Prozent. Die Renditen zehnjähriger italienischer Staatsanleihen liegen um 2,2 Basispunkte niedriger bei 3,829 Prozent.

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(Foto: imago images/IlluPics)
Renditen von Staatsanleihen der Eurozone fallen
12:28 Uhr

Solaraktie schießt hoch

Jefferies sieht die jüngste Kursschwäche der SMA-Solar-Aktie als eine attraktive Einstiegsmöglichkeit oder Chance zum Nachkauf. Das Bestellmomentum habe sich verbessert, wobei der Auftragsbestand eine schrittweise Erholung der Gewinn- und Verlustrechnung stütze. Eine zunehmende Nachfrage nach Home- und Business-Lösungen (HBS), auf Speicherlösungen basierende Großaufträge sowie die Einführung eines neuen Produkts im HBS-Bereich untermauerten die aussichtsreiche Perspektive des Unternehmens. Aktuell schießt das SMA-Papier um 12,1 Prozent nach oben.

Solaraktie schießt hoch
12:05 Uhr

Dax dick im Plus

Update von der Frankfurter Börse: Die deutschen Aktienindizes haben ihre Gewinne teilweise ausbauen können. Der Dax notierte am Mittag 1,2 Prozent höher bei 24.429 Punkten. Der EuroStoxx50 stieg um 0,8 Prozent auf 5908 Stellen. Der Euro lag kaum verändert bei 1,1710 US-Dollar. Die Preise für die Ölsorten Brent und WTI stiegen um je 0,3 Prozent beziehungsweise 0,2 Prozent auf 105,96 beziehungsweise 101,07 Dollar.

Dax dick im Plus
11:43 Uhr

Wie nachhaltig ist die Rally an der Nasdaq?

An der Nasdaq haben die Tech-Raketen wieder gezündet. Hinter der Rally stehen vor allem starke Quartalszahlen und milliardenschwere Investitionen in die Künstliche Intelligenz. Wie nachhaltig dieser Höhenflug ist, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Tobias Engl von der Fondsgesellschaft Acatis.

Wie nachhaltig ist die Rally an der Nasdaq?
11:20 Uhr

Aktie von Luxusmarke schmiert ab

Mit Enttäuschung aufgenommene Quartalszahlen lassen die Aktien der britischen Luxusmarke Burberry abrutschen. Die Papiere fallen in London in der Spitze um 6,7 Prozent. Burberry verbuchte höhere Umsätze im vierten Quartal, da die Erholung in den USA und China an Fahrt gewann. Doch der Iran-Krieg und der Einbruch im globalen Reiseverkehr schmälerten die Einnahmen in der Kernregion Europa und Naher Osten.

Aktie von Luxusmarke schmiert ab
11:00 Uhr

Foxconn meldet starke Ergebnisse dank KI-Hardware-Verkäufen

Die Foxconn Technology Group hat im ersten Quartal robuste Umsatz- und Gewinnzahlen gemeldet. Dies ist auf die hochgefahrene Produktion von Server-Racks, anderer fortschrittlicher Ausrüstung und Geräten für Endverbraucher für den weltweiten Ausbau der künstlichen Intelligenz (KI) zurückzuführen. Das taiwanische Unternehmen, das offiziell Hon Hai Precision Industry heißt, meldete einen Anstieg des Nettogewinns um 19 Prozent auf 49,92 Milliarden Neue Taiwan-Dollar, das sind entspricht 1,58 Milliarden US-Dollar. Dies entsprach in etwa den von Analysten laut einer Factset-Umfrage erwarteten 49,76 Milliarden Neuen Taiwan-Dollar. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 29 Prozent auf 2,120 Billionen Neue Taiwan-Dollar.

Foxconn ist der weltgrößte Auftragsfertiger für Elektronik. Das Unternehmen erwirtschaftet inzwischen einen erheblichen Teil seiner Einnahmen mit der Herstellung von KI-Servern für Kunden wie Nvidia und Amazon. 

Foxconn meldet starke Ergebnisse dank KI-Hardware-Verkäufen
10:42 Uhr

Kupferpreis-Rally gestoppt

Gewinnmitnahmen machen dem Kupferpreis zu schaffen. Das Industriemetall verbilligt sich um bis zu 1,9 Prozent auf 13.888 US-Dollar je Tonne. An den vergangenen acht Handelstagen hat sich Kupfer um fast neun Prozent verteuert. Sorgen um das Minenangebot, knappe Lagerbestände und eine starke Nachfrage im Bereich Stromnetze und KI-Infrastruktur insbesondere aus China trieben den Preis nach oben. Der nach den höher als erwartet ausgefallenen US-Inflationsdaten wieder stärkere Dollar verleite Anleger nun dazu, Kasse zu machen, so Händler. Ein stärkerer Dollar verteuert in Dollar gehandelte Metalle für Inhaber anderer Währungen.

Zusätzlich belastet wird der Kupferpreis laut Börsianern durch die Aussicht auf anhaltend hohe US-Zinssätze, da diese die Nachfrage nach Industrierohstoffen dämpfen könnten. Die im Zuge des Iran-Krieges gestiegenen Energiepreise befeuern die Inflation in den USA. Die Verbraucherpreise stiegen im April um 3,8 Prozent zum Vorjahresmonat, eine baldige Zinssenkung gilt daher als unwahrscheinlich.

Kupferpreis-Rally gestoppt
10:10 Uhr

Warsh-Wahl zeigt "amerikanische Zerrissenheit"

Der US-Senat bestätigt den von Donald Trump nominierten Kevin Warsh als neuen Chef der US-Notenbank Fed. Die Mehrheit fällt allerdings nur hauchdünn aus. Das Ergebnis zeigt die US-amerikanische Zerrissenheit in der Politik, sagt ntv-Börsenreporter Frank Meyer.

Warsh-Wahl zeigt "amerikanische Zerrissenheit"
09:41 Uhr

Britische Wirtschaft überrascht positiv

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(Foto: picture alliance / ZB)

Die britische Wirtschaft ist zu Jahresbeginn deutlich gewachsen. Im ersten Quartal betrug das Plus 0,6 Prozent, wie das nationale Statistikamt ONS mitteilte. Das entsprach den Erwartungen von Experten. Vor allem der März lief sehr gut. Hier wiesen die Statistiker ein Wachstum von 0,3 Prozent aus. Ökonomen hatten dagegen zum Vormonat einen Rückgang von 0,2 Prozent vorausgesagt. Positive Impulse im März kamen sowohl aus der Dienstleistungsbranche als auch vom Bau und der Industrie.

Der Konjunkturausblick hat sich zuletzt allerdings wegen des Nahost-Krieges eingetrübt: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für Großbritannien so stark gesenkt wie für kein anderes großes Industrieland. Die Wirtschaft auf der Insel wird demnach 2026 voraussichtlich nur noch um 0,8 Prozent wachsen. Zuvor war der IWF von 1,3 Prozent ausgegangen. Er begründete die pessimistischeren Aussichten damit, dass der Iran-Krieg den Preis für Erdgas, von dem das Land stark abhängig sei, zunächst verdoppelt habe.

Britische Wirtschaft überrascht positiv
09:22 Uhr

China-Börsen in Habachtstellung - Nikkei klar im Minus 

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(Foto: picture-alliance/ dpa)

Angesichts des zweitägigen Gipfeltreffens zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Peking haben sich die Aktienanleger in der Volksrepublik zurückgehalten. Der Shanghai-Composite und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gaben jeweils 0,9 Prozent nach. Am Devisenmarkt rückte die chinesische Zentralbank in den Fokus, die den offiziellen Yuan-Mittelkurs auf ein neues Dreijahreshoch angehoben hat. Mit ihrem neuen Referenzzinssatz blieben die Währungshüter hinter den Erwartungen des Marktes zurück. Investoren gingen davon aus, dass dies dazu dienen soll, übermäßige Yuan-Gewinne zu verhindern und die Währungsstabilität zu wahren.

Am japanischen Aktienmarkt erreichte der Nikkei-Index ein frisches Rekordhoch von 63.799 Punkten, verlor dann aber an Schwung und gab gut ein Prozent auf 62.654 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix verlor ebenfalls ein Prozent. Technologie-, Halbleiter- und Elektronikkomponentenaktien führten den japanischen Aktienmarkt zuletzt an, sagte Wataru Akiyama, Aktienstratege bei Nomura Securities. Dank der Gewinne bei Technologieaktien verzeichneten auch einige Indizes an der Wall Street am Mittwoch Rekordschlussstände. 

China-Börsen in Habachtstellung - Nikkei klar im Minus 
09:06 Uhr

Dax startet stark in den Himmelfahrtstag

An der Frankfurter Börse zeigen zu Handelsbeginn die Pfeile überwiegend nach oben. Der Dax stieg um 1,0 Prozent auf 24.380 Punkte. MDax, SDax und TecDax gewannen zwischen 0,5 und 0,9 Prozent. "Der Dax versucht es nach den Verlusten der Vortage zunächst mit einer Gegenbewegung", sagte ntv-Börsenreporter Frank Meyer: "Mehr ist das im Moment aber noch nicht - bislang sieht das eher nach technischer Erholung als nach echter neuer Kauflaune aus.“

Erste Schlagzeilen von dem Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und KP-Chef Xi Jinping wurden auf dem Parkett positiv gewertet. Das Handelsvolumen dürfte auf Grund des Feiertages vergleichsweise dünn ausfallen, womit auch volatile Ausschläge möglich sind.

Dax startet stark in den Himmelfahrtstag
08:47 Uhr

Zahlreiche Titel werden ex Dividende gehandelt

Folgende Aktien werden heute mit Dividendenabschlag gehandelt. Hier Angaben mit Mittwoch-Schlusskurs und Dividende: BMW 80,70 4,40 Werke, Deutsche Börse 245,20 4,20, Heidelberg Materials 183,65 3,60, Aixtron 51,56 0,15, Freenet 26,92 2,07, Deutz 10,67 0,18, Wacker Neuson 18,94 0,70, Wüstenrot & Württembergische AG 14,90 0,65

Zahlreiche Titel werden ex Dividende gehandelt
08:24 Uhr

Ölpreise gehen hoch

Die stockenden Friedensbemühungen im Iran-Krieg haben die Ölpreise leicht angeschoben. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuerten sich um 0,7 Prozent auf 106,35 beziehungsweise 101,74 Dollar je Barrel. Gespannt schauten die Investoren nach Peking, wo US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping zu einem zweitägigen Gipfeltreffen zusammenkommen. Anleger hofften, dass Trump China dazu ermutigen wird, den Iran zu einem Abkommen mit Washington zu bewegen, um den seit Ende Februar andauernden Krieg zu beenden. Die Investoren am Ölmarkt seien in einer abwartenden Haltung, schrieben die Analysten von ING in einem Kommentar. Möglicherweise setzten sie jedoch zu große Hoffnungen in die Gespräche zwischen den USA und China.

Ölpreise gehen hoch
08:02 Uhr

Dax höher erwartet - Trump-Xi-Treffen im Blick

Der Dax wird Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Feiertagshandel an Christi Himmelfahrt starten. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex 0,8 Prozent höher bei 24.137 Punkten geschlossen. Für steigende Kurse an den Aktienmärkten sorgten starke Konzernbilanzen und steigende Technologieaktien. An der Wall Street kletterten die Indizes zum Teil auf neue Rekordstände. Die Anleger ignorierten dabei überraschend hohe Inflationsdaten und die schwindende Aussicht auf baldige Zinssenkungen der US-Notenbank.

Heute kommen US-Präsident Donald Trump und der chinesische Staatschef Xi Jinping in Peking zu einem zweitägigen Gipfeltreffen zusammen. Trump wird auf seiner Reise von einer Wirtschaftsdelegation begleitet, der unter anderem Nvidia-Chef Jensen Huang und Tesla-CEO Elon Musk angehören. Im Mittelpunkt der Gespräche stehen die Handelsbeziehungen der beiden größten Volkswirtschaften der Welt sowie geopolitische Themen wie der Krieg im Iran und US-Waffenlieferungen an Taiwan.

Dax höher erwartet - Trump-Xi-Treffen im Blick