Donnerstag, 02. November 2017Der Börsen-Tag

Heute mit Kai Stoppel
17:42 Uhr

Dax verschnauft nach Fließband-Rekorden

Dax
Dax 15.399,65

Den fünften Schlussrekord in Folge hätte der Dax heute markieren können. Doch es kommt anders: Nach einer mehrtägigen Rekordjagd gestatten Anleger dem deutschen Leitindex eine Ruhepause. Der Dax tritt den gesamten Handelstag auf der Stelle und verzeichnet am Ende ein leichtes Minus von 0,2 Prozent auf 13.441 Punkte. Am Vortag hatte er noch ein neues Allzeithoch bei 13.489 Punkten aufgestellt.

Die Entscheidung der US-Notenbank Fed vom späten Mittwochabend, ihre Zinsen vorerst unverändert zu lassen, lässt die Anleger kalt. Die Erhöhung der Zinsen in Großbritannien um einen Viertelpunkt auf 0,5 Prozent war an den Märkten weitgehend erwartet worden.

Im Dax führen Deutsche Bank mit einem Plus von 3,3 Prozent die Gewinnerliste an. Die Titel profitieren von der guten Aufnahme der Quartalszahlen des Rivalen Credit Suisse, deren Aktien in Zürich um mehr als 4 Prozent zulegen.

Damit verabschiede ich mich von Ihnen und wünsche Ihnen einen schönen Abend. Schauen sie doch morgen wieder vorbei im Börsen-Tag!

17:02 Uhr

Euro legt wieder etwas zu

Euro / US-Dollar
Euro / US-Dollar 1,22

Der Euro hat wieder dem Vorwärtsgang eingelegt. Die europäische Gemeinschaftswährung wird am späten Nachmittag mit 1,1670 US-Dollar gehandelt. Entscheidend für den Devisenmarkt ist derzeit die Geldpolitik in den USA. Medienberichte, wonach Jerome Powell künftiger Vorsitzender der US-Notenbank Fed und Nachfolger von Janet Yellen werden soll, hätten den Dollar belastet, sagten Händler.

Ermutigende Signale von der Wirtschaft in Deutschland und dem gesamten Euroraum stützten den Euro etwas. Die Industriestimmung in der Eurozone ist im Oktober laut endgültigen Zahlen auf den höchsten Stand seit sechseinhalb Jahren gestiegen. Der Wert lag nur leicht unter der ersten Schätzung.

15:52 Uhr

Deutsche-Bank-Aktie führt Gewinnerliste an

Gefragt sind am deutschen Aktienmarkt die Papiere der Deutschen Bank, die mit einem Plus von 2 Prozent die Gewinnerseite im Dax anführen. Händler sprechen von Nachholbedarf: "Einige Marktteilnehmer heben die Untergewichtung etwas an", sagt ein Händler mit Blick auf die zurückliegende Schwäche. Auch in der Jahresperformance liege der Kurs im Minus, um zwar mit 6,8 Prozent, während der Dax um 17 Prozent zugelegt habe.

Gestützt werde der Kurs der Deutschen Bank auch von Credit Suisse, die nach ihren Quartalszahlen um 4,5 Prozent anziehen. Händler nennen die Quartalszahlen der Credit Suisse "überraschend gut".

15:16 Uhr

Finanzwissen: Katzenberger bekannter als Draghi

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Hoher Bekanntheitswert, wenig Einfluss: Daniela Katzenberger.

(Foto: imago/STAR-MEDIA)

Da lässt der Mann schon seit Monaten ohne Ende Geldscheine drucken, und doch kennt nur rund die Hälfte der deutschen Bevölkerung EZB-Präsident Mario Draghi.

Weitaus bekannter wird offenbar, wer sich als Model und TV-Sternchen erfolgreich selbst vermarktet: Daniela Katzenberger jedenfalls kommt auf einen Bekanntheitsgrad von 90 Prozent, wie aus einer repräsentativen Meinungsumfrage des Marktforschungsinstituts GfK im Auftrag der RWB Group hervorgeht.

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Geringer Bekanntheitswert, großer Einfluss: Mario Draghi.

(Foto: REUTERS)

Draghi darf sich ob seiner relativen Unbekanntheit allerdings in guter Gesellschaft wähnen. Der Bekanntheitsgrad von Investorenlegende Warren Buffett ist der Studie zufolge ähnlich hoch wie seiner. Dazu passend bewerteten mehr als die Hälfte der Befragten ihr eigenes Wissen um Finanzthemen nur als "befriedigend" oder schlechter.

14:24 Uhr

Gewinnmitnahmen lasten auf Fraport-Aktie

Fraport
Fraport 59,04

Die Zahlen der Flughafenbetreibers Fraport werden an der Börse zunächst positiv interpretiert: Nach Anfangsgewinnen dreht die Aktie wegen Gewinnmitnahmen am Nachmittag jedoch ins Minus und verliert zuletzt 0,9 Prozent. Die Aktie ist dieses Jahr bereits gut gelaufen, seit Jahresbeginn hat sie 47 Prozent zugelegt.

"Der Trend beim Finanzergebnis dauert an", so ein Marktteilnehmer über die guten Zahlen von Fraport. Dies schlage sich auf der Ertragsseite nieder, so sei das Ergebnis deutlich oberhalb der Markterwartung ausgefallen. Den Ausblick hat das Unternehmen bestätigt, das angestrebte Konzernergebnis von 310 bis 350 Millionen Euro wird nun als konservativ eingestuft.

13:41 Uhr

Britisches Pfund gibt nach Leitzins-Entscheidung nach

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(Foto: dpa)

Anleger streichen nach der Zinserhöhung der Bank of England (BoE) beim Pfund Sterling ihre Gewinne ein. Die britische Währung rutscht auf 1,3125 Dollar ab, nachdem sie zuvor meist um 1,32 Dollar gependelt war. Zeitweise fällt sie sogar knapp unter die Marke von 1,31 Dollar. Es war der größte Tagesverlust des Pfundes zum Euro seit fast dreieinhalb Monaten.

Die Entscheidung, die Zinsen auf 0,5 Prozent zu erhöhen, sei erwartet worden, sagen Börsianer. Daher kann der Euro zulegen und klettert auf 0,8874 Pfund von knapp über 0,88 Pfund vor der Entscheidung.

13:03 Uhr

Konkurrenzdruck macht Sanofi-Aktie zu schaffen

In Paris geraten die Aktien von Sanofi unter Druck und geben bis zu 2,8 Prozent ab. Die Generikakonkurrenz im Diabetes-Geschäft macht dem Pharmakonzern zu schaffen, er schraubt deshalb seine Erwartungen für das seit einiger Zeit unter Druck stehende Kerngeschäft zurück.

13:00 Uhr

Britische Notenbank erhöht erstmals seit 2007 Leitzins

In Großbritannien steigen erstmals seit zehn Jahren die Zinsen. Die Bank of England (BoE) entschied, den Schlüsselsatz zur Versorgung der Geldinstitute um einen Viertelpunkt auf 0,5 Prozent anzuheben. Die Entscheidung fiel mit sieben zu zwei Stimmen. Die BoE hatte den Leitzins im August 2016 nach dem Brexit-Schock auf das historisch niedrige Niveau von 0,25 Prozent gesenkt.

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12:36 Uhr

Wall Street nach Rekord leicht auf der Bremse

Auch die Wall Street dürfte nach ihrem Rekordlauf des Vortages leicht zurückkommen, der Aktienterminmarkt deutet auf eine knapp behauptete Handelseröffnung am Kassamarkt hin. Die Vorsicht am Aktienmarkt begründen Marktteilnehmer mit der Aussicht, dass die Pläne der lang ersehnten Steuerreform endlich von den Republikanern offengelegt werden könnten.

Ebenfalls für etwas lange Gesichter an der Wall Street sorgt die Berichtsperiode. Mit Tesla und Facebook hatten zwei Technologieunternehmen am Vorabend nachbörslich nicht überzeugt. Vorbörslich geben die beiden Kurse 6,1 und 0,6 Prozent ab. Und am Abend folgt nach der Schlussglocke mit dem Geschäftsausweis von Apple der nächste Höhepunkt.

12:20 Uhr

Pfeiffer Vacuum krönt Aktien-Spektakel furios

Pfeiffer Vacuum
Pfeiffer Vacuum 168,80

An der Börse markierte der deutsche Vakuumpumpen-Hersteller Pfeiffer Vacuum einen Rekord: Der Aktienkurs schnellt im TecDax um bis zu 8,5 Prozent auf 154,50 Euro. Damit kosten die Papiere fast doppelt so viel wie noch vor einem Jahr. Anfang 2017 hatten die Übernahmepläne des Konkurrenten und Großaktionärs Busch den Aktienkurs beflügelt.

Gut kommen an der Börse die jüngsten Zahlen an. Der Umsatz lag mit 154,2 Millionen Euro im dritten Quartal über den Erwartungen der Analysten. Das Ebit fiel rund zehn Prozent oberhalb der Markterwartung aus. Hier wird von Analysten positiv hervorgehoben, dass das Management die Kosten zusehends in den Griff bekommt. Der angehobene Umsatzausblick stimme für das vierte Quartal zuversichtlich.

11:35 Uhr

Südzucker setzt auf Pizza - wie reagiert die Aktie?

Südzucker
Südzucker 14,08

Noch keine große Kursrelevanz macht ein Händler im Zukauf bei Südzucker aus. Deren Tochter Freiberger will in den USA den Pizzahersteller Richelieu Foods kaufen. "Prinzipiell passt das zur Diversifikation weg vom reinen Zuckergeschäft", sagt ein Händler. Die Preiswürdigkeit des Kaufs könne aber noch nicht bewertet werden. Südzucker selber sehe die Bewertung bei 435 Millionen Euro, was als gut 1,3-faches Umsatz-Multiple auf den ersten Blick vernünftig erscheine. Die Aktien notieren 0,4 Prozent im Plus.

11:00 Uhr

Fresenius und FMC sinken nach Zahlen ans Dax-Ende

Nicht so gut kommen am Markt die Ergebnisse der beiden Gesundheitskonzerne Fresenius und FMC an. Fresenius-Papiere verlieren 1,3 Prozent, FMC-Aktien 0,8 Prozent. Damit sind sie die schwächsten Werte nach Infineon, die rund 2,5 Prozent verlieren.

Bei Fresenius blieb der operative Gewinn im dritten Quartal etwas hinter der Prognose zurück. Dank des Zukaufs Quironsalud ist der Gesundheitskonzern jedoch deutlich gewachsen. An seiner Anfang Mai angehobenen Jahresprognose hält der Bad Homburger Dax-Konzern fest. Naturkatastrophen in Nordamerika haben hingegen die Tochter FMC im dritten Quartal belastet.

10:41 Uhr

Europas Börsen widerstehen Konjunkturdaten

Keine Belastung für die Hausse an Europas Aktienmärkten sehen Händler in den leichten Abwärtskorrekturen einiger europäischer Einkaufsmanager-Indizes (PMIs). Der Markt sei ihnen gegenüber sehr empfindlich, da ihre deutlich stärkere Entwicklung in den vergangenen Monaten mit Abstand der Hauptgrund sei, warum internationale Portfoliomanager nach Europa umgeschichtet hätten.

Bei der Revision der Oktober-Daten wurde der Eurozone-PMI leicht auf 58,5 gesenkt, nachdem er in der ersten Veröffentlichung noch bei 58,6 gelegen hatte. Frankreich und Italien lagen leicht unter der Prognose, Deutschland leicht darüber.

10:32 Uhr

BVB-Aktie fällt nach Champions-League-Enttäuschung

Nach einem enttäuschenden Unentschieden in der Fußball-Königsklasse Champions League werfen Anleger Aktien von Borussia Dortmund aus den Depots. Die Papiere sacken um 4,2 Prozent auf ein Zwei-Monats-Tief von 6,80 Euro ab. Damit sind sie im Kleinwertesegment SDax größter Verlierer.

Die Dortmunder hatten am Mittwochabend gegen Apoel Nikosia aus Zypern im eigenen Stadion nur ein 1:1 geschafft. Damit droht dem Verein das Aus in der Champions League. "Das war natürlich enttäuschend, denn der BVB hätte das Spiel gegen einen solchen Außenseiter klar gewinnen müssen", kommentiert ein Händler.

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Ähnlich enttäuscht wie BVB-Spieler Pierre Emerick Aubameyang zeigen sich die Anleger des Dortmunder Fußballklubs.

(Foto: imago/Team 2)

 

10:08 Uhr

Kundenansturm schickt Hugo-Boss-Aktie auf Jahreshoch

Äußerst gefragt sind am Morgen die Aktien von Hugo Boss, die mehr als acht Prozent auf in der Spitze 81,34 Euro zulegen – gleichzeitig der höchste Stand des Jahres und ein neues Zwei-Jahreshoch. Auslöser sind starke Zahlen des Herrenmode-Konzerns, der zuletzt mehr Kunden in seine Geschäfte locken konnte. Boss-Chef Mark Langer rechnet damit, die Jahresziele teilweise zu übertreffen.

Seit Beginn des Jahres kämpft sich die Ende 2015 abgestürzte Aktie wieder zurück zu alter Stärke. Zum Allzeithoch bei 120 Euro ist es aber noch ein weiter Weg.

09:32 Uhr

Hellofresh-Aktien legen bei Börsendebüt zu

Ein versöhnlicher Start in die Börsenwelt gelingt dem Lebensmittel-Lieferdienst Hellofresh: Der erste Kurs wird am Morgen mit 10,60 Euro festgestellt, 3,4 Prozent über dem Ausgabepreis von 10,25 Euro. Bei seinem Börsengang sammelt Hellofresh 318 Millionen Euro ein, die das Verluste schreibende Unternehmen aus dem Reich von Rocket Internet zur Finanzierung des Wachstums nutzen will.

Ein erster Versuch für einen Börsengang war vor zwei Jahren gescheitert. Hellofresh hatte erhebliche Preiszugeständnisse gemacht, damit der Börsengang beim zweiten Anlauf gelingt. Zum Ausgabepreis liegt der Börsenwert des gesamten Unternehmens inklusive der Platzierungsreserve nun bei rund 1,7 Milliarden Euro. Bei einer Finanzierungsrunde im Dezember wurde das gesamte Unternehmen noch mit mehr als zwei Milliarden Euro bewertet.

09:11 Uhr

Dax pausiert seine Rekordjagd

Dax
Dax 15.399,65

Einen Tag nach einem weiteren Rekordsprung legt der deutsche Leitindex Dax eine Atempause ein: Zu Handelsbeginn geht es leicht nach unten, aber eigentlich ist es eine Stagnation auf hohem Niveau bei 13.453 Punkten. An Allerheiligen hatte er bei hohem Umsatz 1,8 Prozent auf 13.465 Punkte zugelegt und damit so hoch wie noch nie in seiner fast 30-jährigen Geschichte geschlossen. Es war zudem der vierte Schlussrekord in Folge.

08:55 Uhr

Tokioter Börse setzt Höhenflug fort

Nikkei
Nikkei 29.357,82

Die Tokioter Börse setzt ihren Höhenflug fort. Der Nikkei-225 erhöhte sich um 0,5 Prozent auf 22.539 Punkte und schloss damit erneut auf dem höchsten Stand seit 21 Jahren. Zwischenzeitlich gab der Index mit einem stärkeren Yen seine Gewinne wieder ab. Doch als sich der Dollar wieder erholte, ging es auch für den Nikkei-225 wieder nach oben.

An den anderen Börsen in Ostasien zeigten sich hingegen leichte Verluste. Für den S&P/ASX 200 geht es in Sydney um 0,1 Prozent nach unten. Der Hang-Seng-Index in Hongkong gibt um 0,3 Prozent nach. Die rote Laterne in der Region hat der Shanghai-Composite mit einem Minus von 0,4 Prozent auf 3383 Punkte. Für den Kospi geht es in Seoul ebenfalls um 0,4 Prozent nach unten.

Marktteilnehmer sprachen von erhöhter Zurückhaltung vor der Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, wer nächster Präsident der US-Notenbank wird.

08:45 Uhr

Credit Suisse verfünffacht Quartalsgewinn

Zur Halbzeit des auf drei Jahre veranschlagten Konzernumbaus findet Credit Suisse allmählich in die Spur.

 

  • Im dritten Quartal verbuchte die Schweizer Großbank einen Gewinn von 244 Millionen Franken. Konzernchef Tidjane Thiam schaffte damit erstmals drei Quartale in Folge mit schwarzen Zahlen. Zum weiteren Geschäftsgang äußerte er sich allerdings vorsichtig.
  • Im dritten Quartal machte sich der laufende Sparkurs bezahlt. Credit Suisse sieht sich auf Kurs, die Kosten zum Jahresende unter das bisherige Ziel von 18,5 Milliarden Franken senken zu können. Trotz einer Verfünffachung des Gewinns schnitt die Bank von Juli bis September aber leicht unter den Analystenschätzungen ab.
  • Von der mittelfristig angepeilten Profitabilität ist der Konzern zudem noch ein gutes Stück weit entfernt. Im Sommerquartal des Vorjahres hatte die Sanierung den Gewinn des Instituts auf 41 Millionen Franken gedrückt.
08:01 Uhr

Kaum Bewegung bei den Ölpreisen

Die Ölpreise haben sich bisher nur wenig bewegt und damit den jüngsten Höhenflug vorerst gestoppt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Januar 60,56 US-Dollar. Das waren sieben Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Dezember-Lieferung fiel um zwei Cent auf 54,28 Dollar.

Rohöl (Brent)
Rohöl (Brent) 68,27

Am Mittwoch war der Preis für Brent-Öl noch zeitweise bis auf 61,70 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Juli 2015. Nach der Veröffentlichung neuer Daten zu den US-Ölreserven am Mittwochnachmittag sind die Ölpreise vorerst nicht weiter gestiegen.

Die Lagerbestände waren in der vergangenen Woche zwar stärker als erwartet gesunken, was für steigende Ölpreise spricht. Allerdings war die Fördermenge an Rohöl in den USA zeitgleich gestiegen.

07:45 Uhr

Dax dürfte Verschnaufpause einlegen

Noch ist es ruhig auf dem Parkett in Frankfurt - und das wird es voraussichtlich auch bleiben. Mein Name ist Kai Stoppel, ich begleite Sie heute durch den Tag an den Märkten.

Dax
Dax 15.399,65

Der Dax dürfte auf seiner Rekordjagd eine Atempause einlegen. Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge wird der Leitindex heute auf der Stelle treten. An Allerheiligen hatte er bei hohem Umsatz 1,8 Prozent auf 13.465 Punkte zugelegt und damit so hoch wie noch nie in seiner fast 30-jährigen Geschichte geschlossen. Es war zudem der vierte Schlussrekord in Folge.

  • Im Fokus steht die Zinssitzung der Bank of England (13.00 Uhr). Börsianer rechnen mit der ersten Zinserhöhung seit 2007. Die meisten Experten erwarten eine Anhebung um einen Viertel Prozentpunkt auf 0,5 Prozent.
  • Auf der Unternehmensseite geht die Bilanzsaison weiter. Zudem bekommt die Börse wieder Zuwachs: Der Lebensmittel-Lieferdienst Hellofresh feiert sein Aktienmarktdebüt.
    Dow Jones
    Dow Jones 34.777,76
  • Nach der Zinsentscheidung der US-Notenbank (Fed) hatte die Wall Street ihre Gewinne am Mittwoch verteidigt. Der Dow Jones ging mit einem Plus von 0,25 Prozent auf 23.435 Punkten aus dem Handel. Beim S&P 500 betrug der Zuwachs 0,2 Prozent auf 2579 Stellen. Die Währungshüter um Fed-Chefin Janet Yellen beließen den Leitzins wie erwartet in der Spanne zwischen 1,0 und 1,25 Prozent und hielten sich die Tür für eine Erhöhung im Dezember offen.
  • US-Präsident Donald Trump will an diesem Donnerstag bekanntgeben, wer die Notenbank künftig leiten soll. Insidern zufolge hat der einzige Republikaner im Fed-Direktorium, Jerome Powell, die besten Karten. Er gilt als ein Kandidat, der den von Yellen eingeschlagenen vorsichtigen Kurs der geldpolitischen Straffung fortsetzen würde.
  • In Tokio trieben ermutigende Unternehmensbilanzen den Leitindex Nikkei am Donnerstag erneut nach oben. Er legte 0,5 Prozent auf 22.539 Punkte zu.

Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, erreichen Sie mich unter kai.stoppel (at) nama.de. Ich wünsche Ihnen einen erfolgreichen Tag!

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