Mittwoch, 18. November 2020Der Börsen-Tag

Heute mit Wolfram Neidhard
17:37 Uhr

Dax kämpft sich zum Plus - Software-Aktie geht ab

Der deutsche Aktienmarkt hat heute nach einem zähen Auftakt zulegen können. Positive Nachrichten für die Börsen gab es vor allem aus den USA. Zum einen hat die US-Flugaufsicht FAA das Startverbot für den Unglücksflieger 737 Max von Boeing wieder aufgehoben. Aktien von Boeing zogen daraufhin kräftig an. Zum anderen veröffentlichten Pfizer und Biontech endgültige Daten zur Wirksamkeit ihres Corona-Impfstoffs und wollen nun dessen Zulassung beantragen. Auch für diese beiden Aktien ging es an der Nasdaq stark nach oben.

Dax
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So schloss der Dax mit einem Plus von 0,5 Prozent bei 13.202 Punkten. Der MDax legte ebenfalls um 0,5 Prozent auf 28.799 Zähler zu, der TecDax um 0,6 Prozent auf 3017 Stellen. Der EuroStoxx50 notierte 0,4 Prozent höher bei auf 3482 Punkten.

Im Dax-Spitzenbereich standen die Papiere der Deutschen Börse, sie gewannen 2,4 Prozent. Die Übernahme des Aktionärsberaters ISS durch den Börsenbetreiber kam bei Anlegern gut an, auch wenn Analysten einen hohen Kaufpreis bemängelten.

Heraus ragten ferner die Aktien der Software AG mit einer Kursrally von 11,8 Prozent. Analysten zeigten sich vor allem von optimistischen Prognosen für den Auftragseingang angetan. Die Papiere setzten sich mit großem Abstand an die Spitze des MDax.

17:10 Uhr

So investiere ich richtig in Nachhaltigkeit

Das ökologische Bewusstsein nimmt auch unter Anlegern zu. Das spiegelt sich am Beispiel von Green Bonds wider. Sie werden immer zahlreicher, und jetzt hat erstmals auch die Bundesrepublik eine solche Anleihe ausgegeben. Was es damit auf sich hat und welche Möglichkeiten sich im Detail für Anbieter eröffnen, darüber spricht Friedhelm Tilgen mit Thomas Meyer zu Drewer von Lyxor.

16:17 Uhr

Boeing-Aktie hebt an der Wall Street ab

Boeing
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Die Hoffnung der Anleger auf eine Rückkehr zur Normalität dank eines wirksamen Corona-Impfstoffes hat die US-Börsen gestützt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte kurz nach Handelsstart 0,3 Prozent auf 29.870 Punkte zu. Der breiter gefasste S&P 500 und der Index der Technologiebörse Nasdaq traten bei 3607 und 11.853 Zählern auf der Stelle.

Für Unterstützung sorgte vor allem, dass der Impfstoff von Pfizer und der Mainzer Biotechfirma Biontech einer Notzulassung in den USA immer näher kommt. Aktien von Pfizer legten 2,4 Prozent zu, Papiere von Biontech knapp 5 Prozent.

Ein Kursplus von mehr als 4 Prozent bei Boeing hellte die Stimmung zudem auf. Anleger des Flugzeugbauers freuten sich über grünes Licht der Behörden für den Flugbetrieb des Modells 737 Max, was nach zwei Abstürzen mit einem Startverbot belegt worden war. Auch die Aktien der Fluggesellschaften American Airlines und Southwest Airlines legten zu.

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16:02 Uhr

Thyssenkrupp muss wohl riesige Summe abschreiben

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der kriselnde Industriekonzern Thyssenkrupp muss einem Zeitungsbericht zufolge auf sein von der Corona-Krise gebeuteltes Stahlgeschäft über eine Milliarde Euro abschreiben. Zu diesem Betrag käme Konzernkreisen zufolge ein Verlust aus dem laufenden Betrieb, berichtete das "Handelsblatt". Der freie Kapitalfluss liege im Berichtszeitraum bei rund minus 1,7 Milliarden Euro.

Unter dem Strich dürfte dem Blatt zufolge der Gesamtkonzern einen Fehlbetrag von weit über drei Milliarden Euro eingefahren haben. Thyssenkrupp lehnte eine Stellungnahme ab. Der Konzern legt am Donnerstag seine Bilanz vor. Vorstandschefin Martina Merz hat Mitarbeiter und Anleger bereits auf hohe Verluste eingestimmt.

Die Thyssenkrupp-Aktie notierte am Nachmittag 1,3 Prozent im Minus.

15:41 Uhr

Bitcoin auf Überholspur - Lohnt ein Einstieg?

Der Bitcoin steuert rasant auf ein neues Rekordhoch zu. Aktuell liegt der Kurs der ältesten und wichtigsten Cyber-Devise bei mehr als 18.000 US-Dollar. Damit steigt der Wert in den vergangenen Wochen um mehrere tausend Dollar. Was steckt dahinter? Und lohnt jetzt ein Einstieg?

15:31 Uhr

Bio-Händler Alnatura wächst rasant

Das Firmenlogo ziert den Eingangsbereich des Verwaltungsgebäudes. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild)

Der Bio-Lebensmittelhändler Alnatura hat im Geschäftsjahr 2019/2020 (30. September) erstmals mehr als eine Milliarde Euro umgesetzt. Erlöse von 1,08 Milliarden Euro bedeuteten eine Rekordsteigerung um 19,6 Prozent zum Vorjahr, wie Unternehmensgründer Götz Rehn berichtete. Angaben zum Gewinn machte die GmbH erneut nicht.

Das Unternehmen profitierte wesentlich vom allgemeinen Wachstum des Marktes für Bio-Landwirtschaftsprodukte in Deutschland. Im Berichtsjahr wurden zudem vier neue Märkte eröffnet, und die Beschäftigtenzahl stieg um 280 auf gut 3500 Menschen. Auch im laufenden Jahr will die Kette weiter expandieren, indem sie mindestens fünf weitere neue Märkte eröffnet. Aktuell steht sie bei 136 Geschäften in 13 Bundesländern.

15:09 Uhr

Türkei vor Zinsanhebung - Erdogan hat große Schmerzen

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(Foto: AP)

Vor einer mit Spannung erwarteten Sitzung der türkischen Zentralbank unter neuer Leitung hat sich Präsident Recep Tayyip Erdogan erneut gegen hohe Leitzinsen ausgesprochen. Man dürfe "nicht zulassen, dass unsere Investoren von hohen Zinsen erdrückt werden", sagte Erdogan vor Wirtschaftsvertretern in Ankara.

  • "Wozu hohe Zinsen führen, liegt auf der Hand. Können wir mit hohen Zinsen etwa wirklich investieren? (...) Können wir Beschäftigung schaffen? Unmöglich."

Analysten erwarten, dass die Notenbank, die das erste Mal unter ihrem neuen Chef Naci Agbal tagt, ihre Geldpolitik ändern und die Leitzinsen anheben wird.

14:51 Uhr

Pfizer sorgt bereits vorab für gute Laune an der Wall Street

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Wall Street dürfte heute mit moderaten Aufschlägen in den Handel starten, bewegt von gegensätzlichen Impulsen. Gegen Mittag (MEZ) brachte eine Meldung des Pharmariesen Pfizer Bewegung in den Markt. Der gemeinsam mit Biontech entwickelte Corona-Impfstoff zeige eine Wirksamkeit von 95 Prozent, so das Unternehmen. Pfizer legen vorbörslich um 3,4 Prozent zu, Biontech an der Nasdaq um 7,7 Prozent.

Boeing rückten um 3,6 Prozent vor. Die Federal Aviation Administration (FAA) hat dem Problemflieger 737 Max wieder die Starterlaubnis gegeben.

14:33 Uhr

War's das mit Norwegian? Aktie vom Handel ausgesetzt

Die Aktie des Billigfliegers Norwegian ist an der Osloer Börse vom Handel ausgesetzt worden. Zudem wurde eine Mitteilung des angeschlagenen Unternehmens angekündigt.

Die norwegische Regierung hatte Norwegian vor gut einer Woche weitere Staatsgelder verweigert.

14:00 Uhr

Dax springt mit Pfizer-News auf Tageshoch

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Nachrichten über Corona-Impfstoffe sorgen dieser Tage für steigende Kurse an der Börse. So auch aktuell, der Dax stieg bis auf 13.202 Punkte und damit auf Tageshoch.

Den Grund liefern Nachrichten von Pfizer, wonach der Corona-Impfstoff eine Wirksamkeit von 95 Prozent habe und die FDA-Zulassung in wenigen Tagen beantragt werde.

Am frühen Nachmittag handelte der Dax 0,4 Prozent höher bei 13.180 Punkten.

13:35 Uhr

Wirecard-Gläubiger fordern Milliarden zurück

Bei der Gläubigerversammlung für die Wirecard AG im Münchener Löwenbräukeller haben insgesamt 74 Personen teilgenommen, die rund 11.500 Gläubiger vertreten. Deren angemeldete Insolvenzforderungen belaufen sich auf knapp 12,5 Milliarden Euro, wie das Amtsgericht München mitteilte.

Weitere Ansprüche bestehen aber auch gegen andere Wirecard-Gesellschaften. Für diese sind ebenfalls Treffen der Gläubiger angesetzt. Allein die Fondsgesellschaft DWS macht im Insolvenzverfahren nach eigenen Angaben Ansprüche von mehr als 600 Millionen Euro geltend. Die Gläubiger dürften allerdings nur einen Bruchteil ihrer Forderungen wiedersehen.

13:07 Uhr

Boeing 737 Max darf in den USA wieder in die Luft

Das Startverbot für Boeings Unglücksflieger 737 Max ist nach rund 20 Monaten aufgehoben worden. Voraussetzung dafür ist unter anderem die Installation einer neuen Steuerungssoftware an den Flugzeugen, wie die US-Flugaufsicht FAA in Washington mitteilte.

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(Foto: AP)

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13:02 Uhr

Börsenwert sämtlicher Bitcoin auf Rekordhoch

Von einem neuen Rekordhoch ist der Kurs von Bitcoin noch etwas mehr als zehn Prozent entfernt. Der zusammengerechnete Börsenwert der ältesten und wichtigsten Cyber-Devise ist dem Branchendienst CoinMarketCap.com zufolge mit 336 Milliarden US-Dollar aber bereits so große wie noch nie.

Grund hierfür sei, dass derzeit mehr digitale Münzen im Umlauf seien als Ende 2017, als Bitcoin bei knapp 20.000 Dollar seine bisherige Bestmarke gesetzt hatte, sagt Analyst Adam Vettese vom Online-Broker eToro.

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(Foto: picture alliance / Jens Kalaene/)

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12:36 Uhr

Corona bremst auch Diamantengeschäft aus

Die Corona-Krise lässt auch das Diamantengeschäft des Minenkonzerns Anglo American nicht ungeschoren. Beim Tochterunternehmen De Beers seien die Rohdiamanten-Verkäufe im neunten Verkaufszyklus 2020 um 3,6 Prozent geringer ausgefallen als im vorangegangenen Verkaufszyklus, teilte Anglo American mit. Der neunte Verkaufszyklus dieses Jahres umfasst den Zeitraum 2. bis 16. November.

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Den Diamantenverkäufen im abgelaufenen Zyklus liege in erster Linie eine stabile Nachfrage nach Diamantenschmuck bei Schmuckhändlern in den USA und China zugrunde, so Anglo American. De-Beers-Chef Bruce Cleaver sagte, er rechne im Weihnachtsgeschäft mit einer "vernünftigen" Nachfrage.

12:12 Uhr

Thales unterzeichnet milliardenschweren Fregatten-Auftrag

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Der französische Rüstungskonzern Thales hat einen Großauftrag an Land gezogen. Wie das Unternehmen mitteilte, wird es neue Fregatten für die deutsche Marine mit Gefechtssystemen ausrüsten. Der Auftrag mit Damen Schelde Naval Shipbuilding, die die Fregatten baut, hat ein Volumen von 1,5 Milliarden Euro.

Thales wird Gefechtssysteme für vier Fregatten liefern. Der Auftrag hat eine Laufzeit von zehn Jahren und könnte um ein oder zwei zusätzliche Schiffe erweitert werden.

11:36 Uhr

Ja, ist denn schon Weihnachten? Erste Opelaner in Werksferien

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(Foto: picture alliance/dpa)

Der Autobauer Opel hat am Stammsitz Rüsselsheim bereits die ersten Produktionsmitarbeiter in die Winter-Werksferien geschickt. Die Beschäftigten sollen voraussichtlich am 7. Januar kommenden Jahres zurückkehren und die Fertigung wieder aufnehmen, teilte die PSA-Tochter mit.

Hintergrund sind die geringe Nachfrage nach dem in Rüsselsheim montierten Modell Insignia sowie die Vorbereitung der Produktionsanlagen auf zwei neue Modelle, die vom kommenden Sommer an das Werk besser auslasten sollen. Für die stark verlängerte Weihnachtsfreizeit werden Urlaub und Kurzarbeit genutzt.

11:29 Uhr

Dax mit geringen Ausschlägen - nun leicht im Plus

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Weiterhin geringe Dynamik am deutschen Aktienmarkt: Der Dax hat kurz vor Mittag wenigstens den Gang in den positiven Bereich gewagt und notierte 0,2 Prozent höher bei 13.166 Punkten. Der EuroStoxx50 stieg ebenfalls um 0,2 Prozent auf 3476 Stellen.

Unter den Einzelwerten ragten die Aktien der Software AG heraus mit einem Plus von 7,6 Prozent. Analysten zeigten sich vor allem von einem guten Auftragseingang im dritten Quartal angetan. Die Papiere setzten sich an die MDax-Spitze.

11:17 Uhr

UK-Premier Johnson will Verbrenner-Verkaufsverbot vorziehen

Großbritannien will zur Erreichung seiner Klimaziele aufs Tempo drücken und dafür Fahrzeuge mit Verbrennermotoren früher verbieten als bislang geplant. Ab 2030 und damit fünf Jahre schneller als vorgesehen will Premierminister Boris Johnson den Verkauf von Benzin- und Dieselfahrzeugen untersagen.

Großbritannien war 2019 das erste G7-Land, das sich bis 2050 das Netto-Null-Emissionsziel setzte. Neben dem Verkaufsverbot für Benzin- und Dieselfahrzeugen will Johnson auch die britische Offshore-Windenergie bis 2030 von derzeit rund zehn Gigawatt (GW) auf 40 GW erhöhen. Zudem sagte der Regierungschef bis zu 500 Millionen Pfund für Projekte zu, in denen die Verwendung von Wasserstoff unter anderem zum Heizen und Kochen zu Hause getestet werden.

10:54 Uhr

Große Nervosität vor türkischem Zinsentscheid

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(Foto: picture alliance/dpa)

Am Tag vor dem Zinsentscheid der türkischen Notenbank wächst die Anspannung unter Devisenanlegern. Dies setzt der Währung des Landes zu. Im Gegenzug steigen US-Dollar und Euro um jeweils ein knappes Prozent auf 7,7622 beziehungsweise 9,2084 Lira.

Experten erwarten nach der von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan verkündeten Kehrtwende in der Wirtschaftspolitik eine Anhebung des Leitzinses auf 15 von 10,25 Prozent.

10:43 Uhr

Weitere Kapitalerhöhung? Air-France-Kurs geht in den Keller

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Air France-KLM 4,93

Spekulationen auf eine weitere milliardenschwere Kapitalerhöhung setzen der Aktie von Air France zu. Das Papier fiel in Paris um 5 Prozent.

Einem Zeitungsbericht zufolge ist ein Volumen von zwei Milliarden Euro im Gespräch. Weitere vier Milliarden sollten Frankreich und die Niederlande zuschießen.

09:53 Uhr

Deutsche Börse tätigt Milliardendeal

Die Deutsche Börse ist auf der Suche nach einem milliardenschweren Zukauf beim US-Stimmrechtsberater Institutional Shareholder Services (ISS) fündig geworden. Dabei sollen 80 Prozent des insgesamt mit rund 1,9 Milliarden Euro bewerteten Unternehmens vom Finanzinvestor Genstar Capital erworben werden, wie der im Dax notierte Börsenbetreiber mitteilte. Genstar und das ISS-Management sollen weiter mit 20 Prozent beteiligt sein.

ISS liefert institutionellen Investoren Daten und Dienstleistungen im Bereich Unternehmensführung. Der seit Anfang 2018 amtierende Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer schaut sich schon länger nach geeigneten Übernahmezielen um - zuletzt hatte er bei größeren Deals allerdings immer den Kürzeren gezogen und sich eher kleinere Fische geangelt. Mit Zukäufen vor allem außerhalb des Aktiengeschäfts oder dem dazugehörigen Derivate-Bereich will er den Konzern noch unabhängiger von den starken Schwankungen an diesen Märkten machen.

Die Aktie der Deutschen Börse legte um 1,9 Prozent zu.

09:35 Uhr

Chinesen befeuern Alupreis - Experten warnen bereits

Eine anhaltend hohe Nachfrage aus China hievt den Preis für Aluminium auf den höchsten Stand seit zwei Jahren. An der Londoner Börse LME verteuert sich das im Automobil- und Flugzeugbau verwendete Metall um 0,4 Prozent auf 1984,50 US-Dollar je Tonne.

Einige Börsianer bezeichnen die Rally der vergangenen Monate als überzogen und warnen vor Gewinnmitnahmen.

09:22 Uhr

Dax bleibt lahm und gibt leicht nach

Die Dynamik am deutschen Aktienmarkt hat zur Wochenmitte weiter nachgelassen. Der Dax gab im frühen Handel 0,3 Prozent auf 13.098 Zähler nach. Der MDax verlor 0,2 Prozent auf 28.584 Punkte. Der TecDax lag dagegen mit 0,2 Prozent im Plus bei 3005 Stellen. Der EuroStoxx 50 verlor 0,3 Prozent auf 3458 Punkte.

Dax
Dax 13.243,27

08:50 Uhr

US-Wirtschaftsdaten dämpfen Optimismus an Asien-Börsen

Nikkei
Nikkei 26.165,59

Weiter steigende Corona-Infektionszahlen und schwache Einzelhandelsumsätze in den USA haben die Impfstoff-Euphorie an den asiatischen Aktienmärkten getrübt. Die US-Daten schürten die Sorge, dass steigende Coronavirus-Fälle eine noch immer fragile wirtschaftliche Erholung im Keim ersticken könnten.

In Tokio fiel der Nikkei 1,1 Prozent auf 25.728 Punkte. Anleger zeigten sich durch einen Medienbericht verunsichert, demzufolge sich Tokio wegen steigender Infektionszahlen darauf vorbereitet, die Covid-19-Alarmstufe auf die höchste von vier Stufen anzuheben. Die Börse in Shanghai lag dagegen 0,2 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gab leicht nach. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans notierte etwas schwächer.

08:38 Uhr

Bitcoin geht in Richtung Rekordhoch

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Der Bitcoin strebt zu einem neuen Rekordhoch. Die Cyber-Devise stieg um fast 5 Prozent auf 18.491,57 US-Dollar. Damit hat sich der Kurs binnen sechs Wochen fast verdoppelt und liegt nur noch etwa 1500 Dollar unter dem Rekordhoch von Ende 2017.

Der Einstieg PayPals in das Krypto-Geschäft, das Liebäugeln der Zentralbanken mit digitalen Staatswährungen und das anziehende Interesse institutioneller Adressen verliehen Bitcoin & Co. Rückenwind, sagt Analyst Timo Emden von Emden Research.

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08:12 Uhr

Automarkt in der EU durch Lockdowns wieder unter Druck

Die erneuten Lockdowns in einigen Ländern Europas haben dem ohnehin gebeutelten Automarkt im Oktober einen erneuten Dämpfer versetzt. Nach dem ersten Zuwachs des Jahres im September verbuchte die Branche in der Europäischen Union erneut einen Rückgang der Pkw-Neuzulassungen um 7,8 Prozent auf knapp 954.000, wie der europäische Herstellerverband ACEA in Brüssel mitteilte.

Mit Ausnahme von Irland und Rumänien seien auf allen EU-Märkten Einbußen verzeichnet worden. In den ersten zehn Monaten lag das Minus bei knapp 27 Prozent. Insgesamt wurden damit in der EU bis Oktober acht Millionen Neufahrzeuge zugelassen, ein Rückgang gegenüber über dem Vorjahreszeitraum um 2,9 Millionen. Das stärkste Minus verbuchte die Branche in Spanien mit einem Rückgang um 36,8 Prozent gefolgt von Italien (minus 30,9 Prozent), Frankreich (minus 26,9 Prozent) und Deutschland (minus 23,4 Prozent).

07:43 Uhr

Dax niedriger erwartet - Coronavirus weiter im Blick

Dax
Dax 13.244,22

Nach den Kursgewinnen zum Wochenauftakt wird der Dax Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge niedriger starten. Am Dienstag hatte er kaum verändert bei 13.133,47 Punkten geschlossen. Anleger sind Börsianern zufolge weiter hin- und hergerissen zwischen Sorgen um die wirtschaftlichen Folgen der grassierenden Coronavirus-Pandemie und der Freude über die Fortschritte bei der Entwicklung eines Impfstoffs. Mit ähnlichen Gefühlen verfolgten sie die sich hinziehende Brexit-Saga.

Medienberichten zufolge könnten sich Großbritannien und die EU nach jahrelangem Tauziehen in der nächsten Woche auf ein Handelsabkommen für die Zeit nach dem endgültigen Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Staatengemeinschaft einigen. Bei den Konjunkturdaten richtet sich die Aufmerksamkeit der Investoren unter anderem auf die europäischen Inflationszahlen. Experten erwarten einen leichten Anstieg der Teuerung im Oktober auf 0,2 von 0,1 Prozent. Zu den wenigen Firmen, die im Tagesverlauf ihre Bücher öffnen, gehört der Grafikchip-Spezialist NVidia.

07:10 Uhr

Regierung greift Autoindustrie mit weiteren Milliarden unter die Arme

Die Bundesregierung will die Autoindustrie mit 3 Milliarden Euro zusätzlich stützen, um ihr damit durch die coronabedingte Rezession und bei der Mobilitätswende hin zu umweltfreundlicheren Antrieben zu helfen. So soll die Kaufprämie für Elektroautos bis 2025 verlängert, eine Abwrackprämie für Nutzfahrzeuge und ein Zukunftsfonds für die Transformation der Industrie bereitgestellt werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Vertreter aus Politik, der Automobilindustrie und den Gewerkschaften waren sich einig, dass es einer Unterstützung der Transformation des Sektors und einer Stärkung der Wertschöpfungsketten bedarf, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert nach dem Treffen. "Um die Folgen der Krise zu überwinden und gleichzeitig die strukturellen Herausforderungen erfolgreich zu bestehen, muss aber der Wandel der Branche entlang der gesamten Wertschöpfungskette vorangetrieben werden", so Seibert. Auch müssten Beschäftigte durch Qualifizierung und Weiterbildung nachhaltig in neue, veränderte Tätigkeiten begleitet werden. Von den 3 Milliarden fließen je rund 1 Milliarde in die Kaufprämie für E-Autos, in die Abwrackprämie für Lkw und in den "Zukunftsfonds Automobilindustrie". Rund 2 Milliarden Euro in Hilfen wurden jüngst bereits mit dem Corona-Konjunkturpaket angekündigt.

06:30 Uhr

US-Wirtschaftsdaten drücken Asia-Börsen

Die Impfhoffnungen der asiatischen Anleger sind von schwachen Einzelhandelsumsätzen in den USA getrübt worden. Die Daten schüren die Sorge, dass steigende Coronavirus-Fälle eine noch immer fragile wirtschaftliche Erholung im Keim ersticken könnten. Der derzeitige Anstieg der Infektionen stellt nach den Worten des Vorsitzenden der US-Notenbank, Jerome Powell, ein großes Problem dar und macht weiterhin eine fiskalische und geldpolitische Unterstützung der Wirtschaft nötig.

Nikkei
Nikkei 26.165,59

Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 0,7 Prozent tiefer bei 25.840 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index sank um 0,4 Prozent und lag bei 1727 Punkten. "Angesichts der schnellen Gewinne in den letzten 10 Tagen war eine Korrektur unvermeidlich", sagte Hirokazu Kabeya, Chef-Stratege bei Daiwa Securities. "Wir haben solide zwei Wochen hinter uns, daher ist der Markt, der um ein halbes Prozent angesichts der Aussicht auf Beschränkungen zurückgegangen ist, nicht so schlecht", sagte Jamie Cox, Managing Partner der Harris Financial Group.

Die Börse in Shanghai lag 0,5 Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen gewann 0,2 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 0,1 Prozent und bewegte sich damit kaum, was auf die bessere Bewältigung der Pandemie in weiten Teilen der Region zurückzuführen ist. Der Index ist in diesem Monat bisher um mehr als elf Prozent gestiegen.

Im asiatischen Devisenhandel verlor der Dollar 0,1 Prozent auf 104,09 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,5524 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er kaum verändert bei 0,9111 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1862 Dollar und notierte kaum verändert bei 1,0808 Franken. Das Pfund Sterling gewann 0,1 Prozent auf 1,3254 Dollar.