Der Börsen-TagDer Euro-Aufwärtsbewegung könnte bald die Luft ausgehen
Die Spekulation über eine Pause der US-Notenbank in ihrem Zinserhöhungszyklus in den kommenden Monaten bei gleichzeitigem Start der Zinserhöhungen der EZB treibt laut den Analysten der ING den Euro an. Der Gemeinschaftswährung dürfte aber im Bereich um 1,08 US-Dollar erstmal die Luft ausgehen. Aktuell kostet der Euro 1,0781 Dollar und ist damit so teuer wie zuletzt vor gut einem Monat.
"Wir sehen keine starken Argumente dafür, dass der Euro auf über 1,10 Dollar steigt", heißt es von den Experten mit Verweis auf die größere Anfälligkeit der Wirtschaft in der Eurozone gegenüber steigenden Energiepreisen, während zugleich die Verschlechterung des Austauschverhältnisses zwischen Export- und Importpreisniveaus (Terms of Trade) dem mittelfristigen Wert des Euro Schaden zugefügt habe.