Der Börsen-TagDeutscher Einkaufsmanagerindex fällt kräftig - Euro weicher
Der Euro gibt leicht nach, nachdem der zusammengefasste Einkaufsmanagerindex für Deutschland, ein wichtiger Indikator für die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor, im April auf ein 16-Monats-Tief von 48,3 gefallen ist. Im März hatte der Wert noch bei 51,9 gelegen. Ein Wert von unter 50 signalisiert eine Kontraktion der Aktivität, während ein Wert darüber auf Wachstum hindeutet. Zuvor veröffentlichte Daten hatten bereits einen Rückgang des französischen Composite-PMI auf 47,6 im April von 48,8 im März gezeigt. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes ermäßigte sich auf 51,2 von 52,2 Punkten im Vormonat. Der Index für den Servicesektor fiel auf 46,9 von 50,9 Punkten. Das ist der stärkste Rückgang seit drei Jahren.
Der Euro fällt nach den deutschen Daten um 0,1 Prozent auf 1,1694 US-Dollar, von zuvor 1,1701 Dollar. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe liegt laut Tradeweb bei 3,018 Prozent, ein Plus von 2,1 Basispunkten im Tagesverlauf. Zuvor wurde sie bei 3,025 Prozent gehandelt.