Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag"Die langfristigen Wachstumsaussichten sind intakt"

17.12.2024, 09:50 Uhr

Thyssenkrupp Nucera hat im vergangenen Geschäftsjahr 2023/24 (per Ende September) operativ weniger verdient und kalkuliert für den Aufbau der Geschäfte auch im neuen Jahr Einbußen ein. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe das Unternehmen einen Verlust von 14 Millionen Euro eingefahren nach einem Gewinn von 25 Millionen Euro vor Jahresfrist, teilt die Thyssenkrupp-Wasserstoff-Tochter mit. Im neuen Geschäftsjahr reiche die Prognose von minus 30 Millionen bis plus fünf Millionen Euro. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung seien auf 36 Millionen Euro fast verdoppelt worden. Zudem seien die Verwaltungskosten gestiegen. Die Zahl der Mitarbeiter steigerte das Unternehmen, das Anlagen zur Herstellung klimafreundlichen Wasserstoffs entwickelt, binnen einen Jahres auf 1012 von 675.

"Die langfristigen Wachstumsaussichten von Thyssenkrupp Nucera sind weiterhin intakt", sagt Vorstandschef Werner Ponikwar. Bei einem um vier Prozent auf 636 Millionen Euro gestiegenen Auftragseingang sei der Konzern mit einem Bestand von mehr als einer Milliarde Euro in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Umsatz könne 2024/25 zwischen 850 und 950 Millionen Euro liegen nachdem er zuvor um fast ein Drittel auf 862 Millionen Euro geklettert sei. Thyssenkrupp hatte das Unternehmen 2023 an die Börse gebracht, hält aber noch die Mehrheit.

Quelle: ntv.de