Der Börsen-TagDiese US-Schwergewichte sind die nachbörslichen Kursverlierer
Apple-Aktie ist am Donnerstag nachbörslich 2,2 Prozent niedriger gehandelt worden. Der iPhone-Hersteller hatte zuvor zwar besser als erwartet ausgefallene Quartalszahlen präsentiert, aber auch gewarnt, dass die Lockdwons in China Umsatzeinbußen von 4 bis 8 Milliarden Dollar im laufenden Quartal nach sich ziehen könnten. Einen detaillierten Ausblick gab Apple nicht ab. Finanzchef Luca Maestri sagte: "Die von Corona-Maßnahmen verursachten angespannten Lieferketten und der branchenweite Chipmangel beeinträchtigen unsere Fähigkeit, die Nachfrage der Kunden nach unseren Produkten zu befriedigen".
Amazon verzeichnete derweil das schwächste Quartal seit mehr als zwei Jahrzehnten mit einem Umsatzplus von 7 Prozent. Analysten hatten mit 7,4 Prozent gerechnet. Der operative Gewinn sank auf 3,7 (Vorjahr: 8,9) Milliarden Dollar, angekündigt waren 3 bis 6 Milliarden. Unter dem Strich verbuchte Amazon aber einen Verlust von 3,8 Milliarden Dollar und schnitt viel schlechter ab, als Analysten erwartet hatten. Auf Nasdaq.com wurde das mit einem Minus von 9 Prozent quittiert.
Für Intel ging es um 4 Prozent abwärts. Der Chiphersteller setzte im ersten Quartal zwar weniger um, der Gewinn hat sich aber mehr als verdoppelt. Damit übertraf Intel bei beiden Kennziffern die eigenen Ziele ebenso wie die Erwartungen des Marktes. Trotz der besser ausgefallenen Geschäftszahlen bestätigte Intel die Jahresprognose lediglich. Der Kurs des großen Wettbewerbers AMD gab um 2 Prozent nach.
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