Der Börsen-TagETF-Gold-Zuflüsse stellen Zentralbanken in den Schatten
Der Goldpreis steigt und steigt und notiert erstmals oberhalb der 5000-Dollar-Marke. Angesichts der massiven Dynamik hat die Societe Generale ihr Kursziel für das Jahresende 2026 bereits so früh von 5000 auf 6000 Dollar je Feinunze nach oben korrigiert und bezeichnet dies sogar als "konservative Schätzung". Dabei lösen ETF die Zentralbanken als Preistreiber ab.
Die Marktstrategen der französischen Bank heben einen entscheidenden Paradigmenwechsel am Markt hervor: Während in den vergangenen Jahren vor allem die Goldkäufe der Zentralbanken den Preis stützten, seien es nun private und institutionelle Investoren über börsengehandelte Indexfonds (ETF). Seit Oktober 2025 dominierten ETF-Zuflüsse das Marktgeschehen. Die Abhängigkeit des Goldpreises auf diese Zuflüsse habe sich mehr als verdoppelt.