Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagEnergiekrise holt Zentralbanker wieder ein

20.03.2026, 09:31 Uhr

Die Energiekrise von 2022 scheint die Entscheidungen der Zentralbanker zu überschatten. Das erklären die Analysten von Maybank. Die Folgen des Iran-Krieges erinnern an die Bedingungen, die beim Einmarsch Russlands in die Ukraine zu beobachten waren, was die Energiepreise in die Höhe schnellen ließ. Eine Reihe von Zentralbankentscheidungen in dieser Woche zeigt, dass die Währungshüter die aktuelle Lage im Auge behalten. Die Gold- und Silberpreise seien angesichts der hawkishen Verschiebungen bei den meisten großen Banken - einschließlich der RBA und der Fed - stark gefallen, so Maybank.

"Wir könnten eine weitere Runde von Positionsauflösungen erleben, da die Zentralbanken dieses Mal handeln, um der Entwicklung einen Schritt voraus zu sein", sagen die Analysten. Sie erinnern an die Kritik, der sich viele im Jahr 2022 ausgesetzt sahen, weil sie die Geldpolitik in der Erwartung, der Energieschock sei nur vorübergehend, zu lange zu locker gelassen hatten. Dieses Mal verfolgen die Zentralbanken einen präventiveren Ansatz.

Quelle: ntv.de