Der Börsen-TagErstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe gesunken
Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 28. Januar abgenommen. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 3000 auf 183.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilt. Volkswirte hatten einen Anstieg auf 195.000 vorhergesagt.
Für die Vorwoche wurde der Wert mit 186.000 bestätigt. Der gleitende Vierwochendurchschnitt verringerte sich gegenüber der Vorwoche um 5750 auf 191.750. In der Woche zum 21. Januar erhielten 1,655 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Abnahme gegenüber der Vorwoche um 11.000.
Darüber hinaus gibt es weitere positive Nachrichen von der amerikanischen Konjunkturfront: Die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft in den USA ist demnach im vierten Quartal 2022 nach vorläufiger Rechnung um annualisiert 3,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Volkswirte hatten nur mit einem Produktivitätszuwachs von 2,5 Prozent gerechnet.
Wie das US-Arbeitsministerium weiter berichtete, stiegen die Lohnstückkosten im Berichtszeitraum um 1,1 Prozent, während im Vorquartal ein Anstieg um 2,0 (vorläufig: 2,4) Prozent registriert wurde. Volkswirte hatten hier einen Anstieg um 1,5 Prozent erwartet.