Der Börsen-TagEuro-Anstieg dürfte Dax belasten
Der andauernde Höhenflug des Euro dürfte den deutschen Aktienmarkt heute ausbremsen. Banken und Broker sagten für die Eröffnung einen Rückgang des Dax um etwa 0,2 Prozent voraus. Gestern hatte er 0,3 Prozent auf 12.305,11 Punkte zugelegt. Nach Handelsschluss in Europa hatte die US-Notenbank Fed ihre Beschlüsse bekanntgegeben und damit den Euro klar über 1,17 Dollar auf den höchsten Stand seit Januar Dax 2015 gehievt. Die Fed ließ wie erwartet die Zinsen unverändert und dürfte im Herbst mit dem Abbau der durch die Anleihekäufe aufgeblähten Bilanz beginnen.
Der Reigen von Firmenbilanzen wird wohl zudem die Investoren weiter auf Trab halten: Neben heimischen Firmen wie Deutsche Bank und BASF öffnen auch die französische Puma-Mutter Kering oder der kanadische K&S-Rivale Potash ihre Bücher. In den USA stehen nach dortigem Handelsschluss unter anderem die Bilanzen von Amazon oder Intel an.
An der Wall Street hatten die großen Indizes gestern nach Handelsschluss in Europa ihre Gewinne behauptet: Der Dow-Jones-Index war mit einem Plus von 0,5 Prozent aus dem Handel gegangen, während der S&P500 und der Nasdaq-Composite kaum verändert geschlossen hatten. In Fernost tendieren die Börsen heute uneinheitlich: In Tokio liegt der Nikkei 0,4 Prozent höher. Die Shanghaier Börse tendiert dagegen leichter.
Guten Morgen, ich führe Sie heute durch den Börsen-Tag. Meine Name ist Kai Stoppel. Bei Fragen, Anregungen und Kritik erreichen Sie mich unter der E-Mail: kai.stoppel@nachrichtenmanufaktur.de.