Der Börsen-TagEuro fällt - Dollar profitiert von US-Ölexporten
Der Euro laufe Gefahr, gegenüber dem US-Dollar weiter zu fallen, wenn der jüngste Anstieg der Energiepreise anhalte, schreibt Jane Foley von der Rabobank in einer Research Note. Der reale effektive Wechselkurs der USA habe seit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine im Jahr 2022 eine positive Korrelation mit den Energiepreisen beibehalten. Grund dafür sei die Position Amerikas als Netto-Ölexporteur. Dies deute darauf hin, dass längerfristig höhere Ölpreise den Dollar stützen würden, meint sie. "Im Gegensatz dazu könnte der Euro aufgrund der Position der Eurozone als Netto-Energieimporteur unter Druck geraten." Der Euro könne bei einem länger anhaltenden Anstieg der Energiepreise auf 1,14 US-Dollar oder darunter fallen, fügt sie hinzu. Der Euro fällt um 0,31 Prozent auf 1,1565 US-Dollar.