Der Börsen-TagEuro geht fester in die Woche
Der Kurs des Euro ist zu Wochenbeginn gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1445 (Freitag: 1,1403) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8737 (0,8770) Euro.
Grund für den Auftrieb des Eurokurses war Marktbeobachtern zufolge die Dollar-Schwäche, ausgelöst durch Aussagen des US-Notenbankvorsitzenden Jerome Powell vom Freitag. Er hatte deutlich gemacht, dass die Fed bei ihren künftigen Zinsentscheidungen die Sorgen der Finanzmärkte berücksichtigen werde. Außerdem werde die Notenbank angesichts der vergleichsweise geringen Inflation "geduldig sein" und die weitere Entwicklung der Wirtschaft beobachten.
Marktdaten aus den USA bestärkten das Bild einer schwächelnden US-Konjunktur. Der ISM-Einkaufsmanagerindex zur Stimmung im US-Dienstleistungssektor war schlechter ausgefallen als erwartet. Er gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89720 (0,89988) britische Pfund, 123,90 (123,20) japanische Yen und 1,1227 (1,1256) Schweizer Franken fest.