Der Börsen-TagEuro gibt deutlich nach
Der Euro ist im Vergleich zum US-Dollar deutlich unter Druck geraten, so wie auch viele andere Währungen. Am Markt war von einer typischen Fluchtbewegung in die Reservewährung Dollar die Rede, nachdem sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran deutlich verschärft hatten. Am Mittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,11 US-Dollar und damit einen halben Cent weniger als im asiatischen Handel.
Neben dem Euro gerieten auch viele andere wichtige Währungen zum US-Dollar unter Druck. Dazu zählten der australische und der neuseeländische Dollar ebenso wie der koreanische Won oder der südafrikanische Rand. Kursgewinne verbuchte dagegen der japanische Yen, der an den internationalen Finanzmärkten als sicherer Rückzugsort in unwägbaren Zeiten angesehen wird.