Der Börsen-TagEuro kratzt an der 1,14er-Linie
Der vorletzte Handelstag der Woche beginnt an den Devisenmärkten mit einer leichten Aufwärtstendenz beim Euro. Der Kurs der Gemeinschaftswährung befindet sich in Reichweite der Marke von 1,14 Dollar.
Am frühen Morgen notiert der Euro bei 1,1351 Dollar und damit prozentual nahezu exakt auf Vorabendniveau.
Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) zur Wochenmitte mit 1,1342 (Dienstag: 1,1294) Dollar angegeben. Der Dollar kostete damit 0,8817 (0,8854) Euro.
Das am Vorabend veröffentlichte Protokoll ("Fed Minutes") zur jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hinterließ damit beim Euro zunächst kaum sichtbare Spuren.
Stärker im Vordergrund stehen die Verhandlungen zum anstehenden EU-Austritt Großbritanniens. Nach den neuen Brexit-Gesprächen mit Premierministerin Theresa May am Vorabend hatte EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker die Erwartungen stark gedämpft. May hofft auf Zugeständnisse der Europäischen Union, um den in London umstrittenen Brexit-Vertrag noch ratifiziert zu bekommen und den angekündigten EU-Austritt ohne Chaos zu vollziehen. Die Hoffnungen liegen nun unter anderem auch auf der Opposition im britischen Unterhaus: Im Tagesverlauf wird Labour-Chef Jeremy Corbyn in Brüssel erwartet.