Der Börsen-Tag Euro legt leicht zu
Der Euro ist in einem weitgehend ruhigen Umfeld mit leichten Kursgewinnen in die neue Woche gestartet. Am späten Nachmittag kostet die Gemeinschaftswährung 1,1960 US-Dollar und damit etwas mehr als vor dem Wochenende. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1948 (Freitag: 1,1963) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8370 (0,8359) Euro.
Die Marktteilnehmer halten sich unter anderem zurück, weil im Laufe der Woche ein geldpolitisches Großereignis ansteht: Die US-Notenbank Fed gibt am Mittwoch neue Entscheidungen bekannt. Es wird damit gerechnet, dass sie den Startschuss zur Verringerung ihrer durch Krisenmaßnahmen aufgeblähten Bilanz gibt. Außerdem wird mit Spannung verfolgt werden, welche Hinweise die Fed auf ihre Geldpolitik gibt. Eine Frage ist, ob die Notenbank ihren Leitzins in diesem Jahr noch ein weiteres Mal erhöhen will.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88253 (0,88043) britische Pfund, 133,09 (132,92) japanische Yen und 1,1464 (1,1480) Schweizer Franken fest.