Der Börsen-TagEvergrande hinterlässt immer noch große Fragezeichen bei Anlegern - Aktie weiter ausgesetzt
Uneinheitlich geht es an den Börsen in Ostasien und in Sydney zu. Zum einen bremsen leicht negative Vorgaben der Wall Street, zum anderen sorgen die am Abend anstehenden Aussagen der US-Notenbank zum weiteren Zinskurs für Zurückhaltung. Am meisten tut sich in Hongkong und in Sydney.
In Hongkong geht es für den HSI um 1,2 Prozent nach unten, dort sorgt weiter das Urteil über eine Liquidation des wankenden Immobilienriesen Evergrande für Verunsicherung. Dazu hatte am Vortag das Immobilienunternehmen Hang Lung Group im Zuge der Zahlenvorlage mitgeteilt, dass seine Schuldenquote von 29,6 auf 32,7 Prozent gestiegen ist. Nach dem kräftigen Minus der Aktie am Vortag zeigt sie sich nun behauptet. China Evergrande sind derweil weiter ausgesetzt.
In Schanghai geht es um 0,6 Prozent nach unten mit dem Leitindex, nachdem die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe und für den Dienstleistungssektor nahe an den Erwartungen ausgefallen sind und für wenig Impulse sorgen.
Kaum verändert zeigt sich der Nikkei-Index in Tokio mit 36.092 Punkten. Unter den Einzelwerten geht es in Hongkong für Sunny Optical um fast 14 Prozent nach unten, nachdem das Unternehmen den Nettogewinnausblick für 2023 gesenkt hat. Ganfeng Lithium Group geben um 5,0 Prozent nach, ebenfalls belastet von einem gesenkten Ausblick.
In Tokio reagieren Canon mit einem Plus von 7,0 Prozent auf die am Vortag nach Börsenschluss vorgelegten Geschäftszahlen. Auch die Zahlen von Komatsu (+7,6%) kommen sehr gut an.
Im südkoreanischen Seoul (-0,2%) bremst das Schwergewicht Samsung Electronics. Die Aktie büßt 1,6 Prozent ein nach enttäuschend ausgefallenen Viertquartalszahlen