Der Börsen-TagFacebook ließ gezielte Werbung für "Juden-Hasser" zu
Facebook ist eines der größten Werbe-Unternehmen der Welt, hat allerdings sein Geschäftsmodell nicht immer unter Kontrolle.
Vergangene Woche wurde bekannt, dass Facebook damit warb in einigen Ländern in bestimmten Zielgruppen mehr Menschen zu erreichen, als überhaupt existieren.
Nun ein weiterer Skandal: Einem Bericht des US-Portals "ProPublica" zufolge konnten für die Vermarktung von Nazi-Andenken oder die Promotion von rechtsradikalen Veranstaltungen die Zielgruppe "Juden-Hasser" ausgewählt werden.
Facebook entfernte die Werbe-Kategorie, nachdem "ProPublica" seine Recherchen vorlegte.
In der vergangenen Woche musste Facebook einräumen, dass seine Werbeplattform im US-Wahlkampf 2016 für politische Anzeigen von "nicht authentischen" Accounts missbraucht wurde, die mit Russland in Verbindung stehen.