Der Börsen-TagFed-Vize kann keine KI-Blase ausmachen
Fed-Vizepräsident Philip Jefferson sieht im aktuellen Boom bei Aktien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) keine Wiederholung der Dotcom-Blase. Anders als Ende der 1990er-Jahre seien die KI-Firmen etabliert und schrieben Gewinne, sagte Jefferson. Einem jüngsten Fed-Bericht zufolge sehen rund 30 Prozent der Befragten eine Stimmungsänderung gegenüber KI als ein erhebliches Risiko für das US-Finanzsystem. Jefferson wies jedoch darauf hin, dass die Begeisterung der Anleger für KI-Firmen vor dem Hintergrund eines "soliden und widerstandsfähigen" Finanzsystems stattfinde.
Ein weiterer Unterschied zum Dotcom-Boom sei, dass sich die KI-Firmen bisher nicht stark über Kredite finanziert hätten. Die begrenzte Nutzung von Fremdkapital "könnte das Ausmaß verringern, in dem eine Stimmungsänderung gegenüber KI über die Kreditmärkte auf die Gesamtwirtschaft übergreifen könnte", sagte Jefferson laut Redetext bei einer Konferenz der regionalen Notenbank von Cleveland.