Der Börsen-TagFreundliche Asien-Börsen, aber …
Auf breiter Front geht es an den ostasiatischen Börsen mit den Indizes nach oben. In Tokio helfen dabei die Notenbank und der schwächere Yen. Letzterer ist auf ein 20-Jahrestief gesunken, nachdem die Bank of Japan ihre ultraexpansive Geldpolitik bestätigt hat, auch wenn sie ihre Inflationsprognose für 2022 von 1,1 auf 1,9 Prozent anhob. Der Dollar liegt bei knapp 129,60 Yen, verglichen mit 128,40 am Vorabend.
Weiter abwärts geht es auch mit dem Yuan, worin sich Sorgen um eine schwächere Wirtschaftsentwicklung in China spiegeln angesichts der dortigen Lockdowns zur Eindämmung der Corona-Pandemie.
Der Nikkei-Index in Tokio legt nach den schwachen Vortagen und vor dem wegen eines Feiertags am Freitag verlängerten Wochenende um 1,2 Prozent zu auf 26.711 Punkte. Der Kospi in Seoul erholt sich um 0,6 Prozent, das Marktbarometer in Sydney gewinnt nach drei Tagen mit Verlusten 1,0 Prozent. Auch die chinesischen Börsen legen zu, in Hongkong geht es um 1,2 Prozent nach oben, in Schanghai nur um 0,2 Prozent. Hier werden laut Marktteilnehmern Hoffnungen auf Lockerungen der Lockdowns gespielt, auch wenn die Infektionszahlen in Schanghai noch erhöht seien. Daneben tragen die im ersten Quartal um 8,5 Prozent gestiegenen Industriegewinne zur guten Stimmung bei.