Der Börsen-TagGedämpfte Stimmung bei Asien-Anlegern
Zur Wochenmitte dominieren an den Börsen in Ostasien und Australien negative Vorzeichen. Die jüngsten Entwicklungen im Iran-Krieg dämpfen die Kauflaune: Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran verzögern sich.
Derweil hat US-Präsident Donald Trump den Waffenstillstand mit dem Iran - anders als ursprünglich angekündigt - nun doch auf unbestimmte Zeit verlängert, die Blockade iranischer Häfen soll aber fortbestehen. Die Kursverluste an den ostasiatischen Börsen halten sich indessen meist in Grenzen, was darauf schließen lässt, dass Anleger die Hoffnung auf eine Einigung der Kriegsparteien nicht ganz aufgegeben haben. Die Ölpreise zeigen sich derweil wenig verändert, notieren aber immer noch unter der Marke von 100 Dollar je Barrel.
In Tokio gibt der Topix-Index um 0,8 Prozent nach. Der Nikkei tendiert etwas fester und erreichte im Verlauf ein Rekordhoch. In Seoul zeigt sich der Kospi knapp behauptet, nachdem er allerdings am Dienstag kräftig gestiegen war und ein Rekordhoch erreicht hatte. In Hongkong fällt der Hang-Seng-Index um 1,3 Prozent, belastet von sehr schwachen Technologiewerten. Dagegen notiert der Composite-Index in Shanghai gut behauptet. An der Börse in Sydney fällt der S&P/ASX-200 um 1,1 Prozent.