Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagGeldmarkt-Akteur rechnet mit späterem EZB-Zinssenkungstermin

23.01.2024, 12:36 Uhr
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(Foto: picture alliance / blickwinkel/McPHOTO/H. Richter)

Die Sätze am europäischen Geldmarkt haben sich wenig verändert gezeigt. Anleger warten auf die geldpolitische Entscheidung der EZB am Donnerstag. Der Lending Survey der EZB bringt keine großen neuen Erkenntnisse. Die Banken des Euroraums haben ihre Kreditstandards im vierten Quartal 2023 nach Angaben der EZB weniger als erwartet gestrafft. Zugleich nahm die Nachfrage nach Krediten erneut deutlich ab. Die Ergebnisse des Quartalsberichts zur Kreditvergabe deuteten darauf hin, dass die Kreditvergabe im Euroraum 2024 schwach bleiben wird. Société-Générale-Volkswirt Anatoli Annenkov rechnet derweil damit, dass die EZB ihre Zinsen frühestens im September senken wird. Die Nachfrage der Banken des Euroraums nach Liquidität der Europäischen Zentralbank (EZB) hat beim einwöchigen Hauptrefinanzierungsgeschäft abgenommen. Wie die EZB mitteilte, wurden 5,649 Milliarden Euro nach 5,864 Milliarden in der Vorwoche zum Festzinssatz von 4,5 Prozent zugeteilt.

Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,80 - 4,15 (3,84 - 4,12), Wochengeld: 3,83 - 4,18 (3,83 - 4,11), 1-Monats-Geld: 3,81 - 4,23 (3,82 - 4,12), 3-Monats-Geld: 3,83 - 4,23 (3,81 - 4,15), 6-Monats-Geld: 3,77 - 4,17 (3,83 - 4,17), 12-Monats-Geld: 3,54 - 3,94 (3,50 - 3,85), Euribors: 3 Monate: 3,9480 (3,9450), 6 Monate: 3,9440 (3,9250), 12 Monate: 3,6650 (3,6720)

Quelle: ntv.de