Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagGeldvermögen der Deutschen steigt, aber sehr ungleiche Verteilung

18.07.2024, 11:38 Uhr
Eine-Frau-holt-Eurobanknoten-aus-einer-kleinen-Geldkassette
(Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dp)

Die privaten Haushalte in Deutschland haben ihr Geldvermögen im ersten Quartal dieses Jahres vergrößert. Die Gesamtsumme ist im Vergleich zum Vorquartal um 216 Milliarden Euro auf 7,95 Billionen Euro angewachsen, wie die Bundesbank berichtet. Dafür sorgten unter anderem Kursgewinne bei den gehaltenen Aktien und Investmentfonds, die Ende März 129 Milliarden Euro wertvoller waren als zu Jahresbeginn. Auch Versicherungs- und Pensionsansprüche gewannen 19 Milliarden Euro an Wert.

Dem Geldvermögen stehen auch Schulden gegenüber, die zum Quartalsende 2,16 Billionen Euro betragen haben. Zusammengenommen wuchs das Netto-Geldvermögen der Menschen in Deutschland damit 214 Milliarden Euro auf 5,79 Billionen Euro. Diese gigantische Summe ist dem Bericht zufolge sehr ungleich verteilt: Zehn Prozent der Haushalte verfügen über mehr als 70 Prozent des Netto-Geldvermögens.

Quelle: ntv.de