Der Börsen-TagGewinnmitnahmen treffen Tech-Aktien
Die Börsen in Ostasien und Australien bewegen sich überwiegend in negativem Terrain. Der andauernde Iran-Krieg dämpft die Kauflaune, wobei sich Anleger vor allem von den zuletzt gut gelaufenen Technologiewerten trennen. Gelindert wird der Verkaufsdruck von der Nachricht, dass Israel und der Libanon ihren Waffenstillstand um drei Wochen verlängert haben. Allerdings haben die USA und der Iran ihre Friedensverhandlungen noch nicht wieder aufgenommen, und die Straße von Hormus, ein wichtiger Seehandels- und Öltransportweg, ist noch immer geschlossen, was die Ölpreise nach oben treibt.
Die japanische Börse liegt entgegen der regionalen Tendenz leicht im Plus. Der Topix gewinnt 0,1 Prozent. Die japanischen Verbraucherpreise sind im März in der Kernrate im von Ökonomen erwarteten Rahmen gestiegen. Im Vergleich zum Februar hat sich die Kernteuerung etwas beschleunigt, bedingt durch den deutlich gestiegenen Ölpreis, allerdings lag der Anstieg mit 1,8 Prozent noch unter dem Ziel der Bank of Japan (BOJ) von zwei Prozent.
In Seoul sinkt der Kospi um 0,4 Prozent. Indexschwergewicht Samsung Electronics fällt um 2,6 Prozent. SK Hynix verlieren im Zuge von Gewinnmitnahmen 1,6 Prozent. An der Börse in Shanghai gibt der Composite-Index um 0,6 Prozent nach. In Hongkong verliert der Hang-Seng-Index 0,2 Prozent. Der australische Aktienmarkt liegt 0,3 Prozent im Minus.