Der Börsen-TagGroßbank sieht Bayer in den USA auf gutem Weg
Ein kleiner Schritt des Obersten Gerichtshofs der USA, ein riesiger Sprung für die Lösung bei Bayer, urteilt die HSBC. Der Oberste Gerichtshof der USA kündigte an, dass er einen Roundup-Fall prüfen wird. Dieser Schritt stelle potenziell einen bedeutenden Fortschritt in Richtung der Lösung des Glyphosat-Überhangs dar. Das Unternehmen verfolgte eine dreigleisige Strategie, um den Prozessüberhang zu reduzieren, wobei der Weg über den Obersten Gerichtshof der USA den wichtigsten Teil der Strategie darstelle.
Es gebe drei wesentliche Implikationen: das Potenzial für Rückstellungsauflösungen und eine verbesserte Cashflow-Umwandlung in der Zukunft - Investoren sollten beobachten, ob diese Rückstellungsauflösungen in den "bereinigten Ergebnissen" im zweiten Halbjahr 2026 enthalten seien. Des Weiteren könnte das Unternehmen, sollte der Überhang aus den Rechtsstreitigkeiten abnehmen, Methoden für einen schnelleren Schuldenabbau in seiner Bilanz prüfen. Ein Abbau des Prozessüberhangs könnte sich zudem positiv auf das ESG-Profil von Bayer auswirken.