Der Börsen-TagHannover Rück verdient mehr - Anleger gehen dennoch von der Fahne
Die Hannover Rück hat im ersten Quartal von einem relativ geringen Aufkommen an Großschäden profitiert. Nachdem die Waldbrände in Kalifornien im Vorjahr für einen Gewinnrückgang gesorgt hatten, legte das Nettoergebnis nun um knapp die Hälfte zu. Den Ausblick für 2026 bestätigte der im Dax notierte Rückversicherungskonzern. Die April-Erneuerung zeigt den anhaltenden Preisdruck in der Branche.
Das Ergebnis lag leicht unter den Erwartungen der Analysten, die Umsatzentwicklung deutlich. Die Aktie fällt um 2,4 Prozent. Die Analysten der DZ Bank sprechen dennoch von einem insgesamt guten Ergebnis. Der Preisdruck bei den Vertragserneuerungen sei nicht überraschend, er sei die Kehrseite des zuletzt günstigen Schadensverlaufs. Der Nettogewinn stieg in den ersten drei Monaten um 48 Prozent auf 711 Millionen Euro. Analysten hatten in einem vom Unternehmen selbst veröffentlichten Konsens mit 721 Millionen Euro gerechnet. Der operative Gewinn (EBIT) legte um knapp 40 Prozent auf 971 Millionen Euro zu.