Der Börsen-TagHeidelberg Materials wegen Nahost- und CO2-Preis-Sorgen überverkauft
Die Anleger von Heidelberg Materials haben die negativen Auswirkungen des Iran-Krieges und möglicher Änderungen der europäischen CO2-Vorschriften überschätzt, schreibt Jon Bell von der Deutschen Bank. Der im Dax notierte Zementhersteller habe keine umfangreichen Aktivitäten im Nahen Osten, und seine Umstellung auf eine nachhaltige Produktion schütze das Unternehmen vor stark steigenden Erdgaspreisen, fügt Bell hinzu. Spekulationen, dass die EU die Reformen ihres Emissionshandelssystems abschwächen werde, hätten die Aktie in diesem Jahr bisher belastet, da niedrigere CO2-Preise den relativen Vorteil von Heidelberg als führendes Unternehmen bei der Dekarbonisierung schmälern würden. Die Ziele zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen würden jedoch trotz einer Verzögerung umgesetzt, fügt der Analyst hinzu. Die Aktie von Heidelberg Materials legt um 2,9 Prozent zu.