Der Börsen-TagHongkong schwach, sonst wenig Bewegung
In engen Grenzen uneinheitlich tendieren die asiatischen und australischen Aktienmärkte. Die US-Vorgaben liegen auf der schwachen Seite, die Indizes dort hatten am, Freitag teils kräftiger nachgegeben, nachdem ein niedriger als erwartet ausgefallener Stellenaufbau in den USA nicht die Sorge vor einer Straffung der Geldpolitik gemindert hatte - auch weil zugleich die Arbeitslosenquote sank. Daneben bleibt die Omikron-Variante des Corona-Virus ein Thema.
In Südkorea hat der Markt leicht ins Plus gedreht. Im Blick stehen dort Verschärfungen der Kontaktbeschränkungen als Antwort auf den Anstieg der Covid-19-Fälle und die Ankunft der Omikron-Variante. Aktien von Unternehmen, die unter Corona leiden, gehen leichter, aber auch Halbleiter- und Internetaktien, die der Wall Street nach unten folgen. Die Aktie des Chipherstellers SK Hynix verliert 1,3 Prozent, die der Internetgruppe Naver 2,2 Prozent.
In Hongkong setzt sich die Abwärtsfahrt der Vorwoche fort. Die chinesischen Technologiegiganten stehen besonders unter Abgabedruck, nachdem sie bereits am Freitag abverkauft worden waren. Die Anleger schicken die Aktien nach unten, weil die US-Regulierer neue Regeln aufgesetzt haben, denen zufolge ein Delisting ausländischer Aktien möglich ist, wenn bestimmte Anforderungen nicht erfüllt werden. Zur Stimmungseintrübung trägt bei, dass sich der chinesische Fahrdienstleister Didi auf Druck Pekings von der US-Börse zurückziehen wird, worauf die Aktie in den USA um 22 Prozent abgestürzt war. Alibaba sacken um 6,9 Prozent ab und JD.com um 3,7 Prozent.