Der Börsen-TagIm Schatten des Goldpreises: Dax bleibt unter 25.000
Enttäuschende Konjunkturdaten und die Erwartung wichtiger Termine im Wochenverlauf haben für Nervosität an den Börsen gesorgt. Die Stimmung in den Führungsetagen der deutschen Unternehmen blieb zum Jahresanfang überraschend gedämpft. Der Ifo-Geschäftsklimaindex verharrte im Januar auf dem Vormonatswert. "Allerdings sehen die Details besser aus, als es der reine Index suggeriert", sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Insgesamt agierte der deutsche Aktienmarkt heute im Schatten der Rally bei wichtigen Edelmetallen. So übersprang Gold erstmals die 5000-Dollar-Marke.
Der Dax verließ den Handel 0,1 Prozent fester bei 24.933 Punkten, sein Tageshoch lag bei 24.985 Zählern. Der EuroStoxx50 notierte 0,2 Prozent höher bei 5961 Stellen.
Im Dax zogen Commerzbank um 1,4 Prozent an und Deutsche Bank um 0,8 Prozent. Heidelberg Materials stiegen um 0,5 Prozent. In der zweiten Reihe erholten sich Aroundtown um 5,8 Prozent.
Friedrich Vorwerk verteuerten sich um 7,3 Prozent. Hier kamen die starken Zahlen zum vierten Quartal gut an. Von Jefferies wurden die Zahlen gelobt, der Gewinn (Ebit) liege 14 Prozent über ihrer Schätzung. Die Liquidität habe sich deutlich verbessert. Allerdings seien Auftragsbestand und -eingänge leicht zurückgegangen.