Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagImmobilienkrise überschattet Chinas Industriewachstum

16.03.2026, 06:52 Uhr

Die chinesische Wirtschaft hat zu Jahresbeginn ein uneinheitliches Bild gezeigt. Während die seit Jahren andauernde Immobilienkrise die Konjunktur weiter bremste, legte die Industrieproduktion in einigen Bereichen zu. Das geht aus Daten des nationalen Statistikamtes hervor. Die Preise für neue Häuser sanken im Februar weiter, während die Produktion von Aluminium und der Durchsatz von Rohöl in den ersten beiden Monaten des Jahres zulegten.

Die Immobilienpreise gaben im Februar um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat nach. Im Jahresvergleich betrug der Rückgang 3,2 Prozent, was den stärksten Preisverfall seit acht Monaten darstellt. In 53 der 70 untersuchten Städte sanken die Preise. In Metropolen wie Peking und Schanghai legten sie jedoch leicht zu. Andere Daten zeigten zudem, dass die Immobilieninvestitionen in den ersten beiden Monaten des Jahres um 11,1 Prozent im Jahresvergleich zurückgingen.

Der chinesische Immobiliensektor befindet sich seit fast fünf Jahren in einer Krise und belastet die gesamte Wirtschaft. Auslöser waren staatliche Maßnahmen ab 2020, die die Verschuldung von Immobilienfirmen begrenzen sollten.

Quelle: ntv.de