Der Börsen-TagInfineon-Rivale mit starkem Ausblick
Eine Erholung der Nachfrage hat STMicroelectronics zu einem Quartalsergebnis über Markterwartungen verholfen. Trotz der unsicheren konjunkturellen Aussichten zögen die Auftragseingänge an und Kunden füllten ihre Lagerbestände wieder auf, sagte Jean-Marc Chery, der Chef des französisch-italienischen Chipkonzerns und Ifineon-Konkurrenten. Daher erwarte er für das laufende Vierteljahr ein beschleunigtes Wachstum.
Zum Jahresauftakt stiegen die Erlöse ohne Zukäufe den Angaben zufolge um 21,4 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar. Der operative Gewinn habe sich auf 70 Millionen Dollar mehr als verzwanzigfacht. Für das laufende zweite Quartal peilt STMicro ein Umsatzplus von rund 25 Prozent an. Ein Wachstumstreiber sei das Geschäft mit Leistungshalbleitern für KI-Rechenzentren, betonte Chery. Diese Sparte werde 2026 voraussichtlich Einnahmen von mehr als 500 Millionen Dollar generieren, die sich 2027 auf über eine Milliarde Dollar verdoppeln. Auch der deutsche Rivale Infineon, der seine Zahlen Anfang Mai präsentieren will, setzt große Hoffnungen in diese Produkte.