Der Börsen-TagInflationsdaten schicken US-Börsen ins Minus
Die US-Börsen starten mit kräftigen Abschlägen in den Handel. Grund ist eine höher als erwartet ausgefallene Inflation im März. Der Dow-Jones-Index rutscht kurz nach der Startglocke um 1,3 Prozent ab auf 38.363 Punkte. Der S&P-500 notiert 1,2 Prozent tiefer, während der Nasdaq-Composite um 1,1 Prozent nachgibt.
Tagesthema sind die US-Verbraucherpreise für März. Im vergangenen Monat sind die Preise im Vergleich zum Vormonat insgesamt um 0,4 Prozent und auch in der Kernrate um 0,4 Prozent gestiegen. Ökonomen hatten jeweils einen Anstieg um 0,3 Prozent prognostiziert. Auf Jahressicht erhöhten sich die Preise um 3,5 Prozent und in der Kernrate um 3,8 Prozent. Hier hatten die Erwartungen nur bei 3,4 bzw. 3,7 Prozent gelegen.
Die Inflationsentwicklung zeigt sich damit seit Jahresbeginn weiter hartnäckiger als erwartet. Am Markt verstärkt dies die Sorge, dass die US-Notenbank die Zinswende weiter nach hinten verschiebt und die erste Zinssenkung noch länger auf sich warten lassen dürfte. Gerechnet wird am Markt nun nur noch mit zwei Zinssenkungen in diesem Jahr, nach zuvor drei.