Der Börsen-TagIran-Krieg lässt Umsatz von Ölfeldausrüster einbrechen
SBO hat im ersten Quartal wegen des Konflikts im Nahen Osten einen Gewinneinbruch erlitten. Zudem belastete ein schwacher Auftragseingang aus dem Vorjahr das Geschäft, teilte der österreichische Ölfeldausrüster mit. Das Betriebsergebnis (Ebit) schrumpfte auf 2,7 Millionen Euro von 18,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand ein Ergebnis von null Euro nach einem Gewinn von 13,0 Millionen Euro vor Jahresfrist. Der Umsatz brach um knapp ein Viertel auf 98,5 Millionen Euro ein. Konfliktbedingte logistische Einschränkungen hätten den Einsatz von Produkten und Dienstleistungen vor Ort vielfach unmöglich gemacht, hieß es.
Einen Lichtblick gab es jedoch bei den Neubestellungen. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8,5 Prozent auf 117,6 Millionen Euro. Damit setze sich der positive Trend seit Ende 2025 fort, sagte Konzernchef Klaus Mader. Für die zweite Jahreshälfte rechnet der Manager mit einer Erholung des Geschäfts. Wie lange die Lieferprobleme andauern, hänge jedoch maßgeblich vom weiteren Kriegsverlauf ab.