Der Börsen-TagIran-Krieg macht Easyjet zu schaffen - Aktie bricht ein
Der britische Billigflieger Easyjet rechnet wegen der stark gestiegenen Treibstoffkosten infolge des Nahost-Krieges mit einem deutlich höheren Verlust. Im ersten Geschäftshalbjahr werde ein Vorsteuerverlust zwischen 540 und 560 Millionen Pfund erwartet, teilte das Unternehmen mit. Im Vorjahreszeitraum lag das Minus bei 394 Millionen Pfund. Die Easyjet-Aktie brach in London bis um rund sieben Prozent ein und zog auch die Papiere des Konkurrenten Wizz Air mit nach unten.
Der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran verunsichert Passagiere und dämpft die Nachfrage für den Sommer. Für das dritte Quartal sind nach Angaben von Easyjet bislang 63 Prozent der Tickets verkauft nach 65 Prozent im Vorjahr. Kunden mieden derzeit Ziele wie die Türkei, Ägypten und Zypern.