Der Börsen-TagIran-Krieg treibt Schweizer Inflation auf Jahreshoch

Die Inflation in der Schweiz ist im März auf den höchsten Stand seit einem Jahr gestiegen. Angetrieben wurde die Teuerung durch höhere Treibstoffkosten infolge des Iran-Kriegs, wie aus Daten des Bundesamts für Statistik (BFS) in Bern hervorgeht. Die Verbraucherpreise stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,3 Prozent. Das ist der höchste Wert seit März 2025, liegt jedoch unter den Erwartungen von Ökonomen, die ein Plus von 0,5 Prozent prognostiziert hatten. Im Februar hatte die Teuerungsrate noch bei 0,1 Prozent gelegen.
Maßgeblich für den jüngsten Anstieg waren Erdölprodukte, die sich binnen Jahresfrist um 5,3 Prozent verteuerten. Zudem zogen die Preise für Flugtickets und Pauschalreisen an, wie die Statistiker weiter mitteilten. Günstiger wurden für Verbraucher hingegen Übernachtungen in der Hotellerie und Parahotellerie ebenso wie Automieten und Carsharing. Trotz des Anstiegs blieb die Teuerung in der Schweiz deutlich unter den Werten in der Eurozone, für die Volkswirte im März mit einer Rate von 2,5 Prozent rechnen.