Der Börsen-TagKI-Rechenzentren im All: Musks SpaceX macht Druck
Kurz vor dem für diese Woche erwarteten Börsengang von SpaceX hat Firmenchef Elon Musk die Pläne für Rechenzentren im Weltall konkretisiert. Musk sagte, man wolle vermitteln, dass für die Pläne "keine Magie nötig" sei. "Ein Großteil davon ist Technologie, die wir bereits für die Starlink-V3-Satelliten entwickelt haben", erklärte er. Musk und SpaceX-Ingenieur Ian Dahl skizzierten Pläne für KI-Satelliten, die als Rechenknoten im Orbit fungieren, mit Sonnenenergie betrieben und durch Wärmeabstrahlung in den Weltraum gekühlt werden sollen. Dies könnte helfen, die zunehmenden Energieengpässe irdischer KI-Anlagen zu umgehen.
Die Produktion in der KI-Satellitenfabrik im texanischen Bastrop soll Musk zufolge Ende kommenden Jahres nennenswerte Stückzahlen erreichen. Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie, SpaceX beim Börsengang nicht nur als Start- und Satellitenkommunikationsunternehmen, sondern auch als wichtigen Anbieter von KI-Infrastruktur zu positionieren. Das Unternehmen wird beim Gang an die Börse voraussichtlich mit rund 1,75 Billionen Dollar bewertet werden.