Der Börsen-TagKonjunkturmaßnahmen stützen Asien-Börsen
Die Aktienmärkte in Ostasien und Australien zeigen sich mit leichten Aufschlägen. Die Börse in Sydney gibt jedoch etwas nach. Von der Wall Street kamen keine einheitlichen Vorgaben. An der Börse in Hongkong findet wegen der Auswirkungen des Taifuns "Saola" kein Handel statt. In Südkorea notiert der Kospi 0,2 Prozent höher. An der Börse in Japan rückt der Nikkei um 0,4 Prozent vor. Die japanischen Unternehmen haben ihre Investitionen im Zeitraum April bis Juni zwar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum erhöht, jedoch hat sich das Wachstum gegenüber Januar bis März verlangsamt.
Auf dem chinesischen Festland notiert der Shanghai Composite 0,2 Prozent fester, nachdem die chinesische Regierung weitere Maßnahmen zur Stützung der schwächelnden Wirtschaft und zur Rettung des angeschlagenen Immobiliensektors angekündigt hat. So sollen die Mindestanzahlung für Erst- und Zweitwohnungskäufer und die Zinssätze für bestehende Hypotheken gesenkt werden. Die chinesischen Großbanken haben bereits ihre Hypothekenzinsen gesenkt. Im Immobiliensektor steigt die Aktie von Poly Developments um 1,9 Prozent, China Vanke gewinnen 2,9 Prozent.
Die chinesische Zentralbank versucht indessen den Yuan mit einer Senkung des Devisenreservesatzes zu stützen. Wie die People's Bank of China am Freitag erklärte, soll die Höhe der von den Banken zu haltende Deviseneinlagensatz von 6 Prozent auf 4 Prozent gesenkt werden. Die Maßnahme würde die Devisenliquidität erhöhen und damit den Yuan stützen, der aufgrund der Abschwächung der chinesischen Wirtschaft unter Abwärtsdruck steht.