Der Börsen-TagLuftfahrtlobby feiert Entlastungen für die Branche
Die Luftfahrtbranche begrüßt die Einigungen im Koalitionsausschuss auf Entlastungen für den Luftverkehr als Impuls für den Standort Deutschland. "Die Bundesregierung hat Wort gehalten und der jahrelang weiter steigenden Kostenspirale bei Steuern und Gebühren für Luftverkehr ab Deutschland ein Ende gesetzt", sagte Joachim Lang, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL). "Das ist ein wichtiges Signal." Durch die in Aussicht gestellten Entlastungen würden die staatlichen Standortkosten für Luftverkehr um rund zehn Prozent sinken. "Dies ist ein guter erster Schritt, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Luftverkehrswirtschaft zu stärken – mit positiven Effekten weit über unsere Branche hinaus."
Die Spitzen der Regierungskoalition von Union und SPD hatten sich darauf geeinigt, die Branche zu entlasten. So soll etwa die Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 auf das Niveau vor der Erhöhung zum Mai 2024 gesenkt werden. Zudem soll es bei den Flugsicherungskosten 2026 zu keinem weiteren Anstieg der Gebühren kommen, sondern zu einer ersten Reduzierung. "Darüber hinaus werden wir sicherstellen, dass die Gebühren bis 2029 insgesamt um deutlich mehr als zehn Prozent sinken", hieß es. Ferner sollen Kosten für die Luftsicherheitskontrollen an Flughäfen durch bessere und effizientere Abläufe gesenkt werden.