Der Börsen-TagNach Kurseinbruch: Sartorius bleibt optimistisch
Der Labor- und Pharmaausrüster Sartorius hat nach den Senkungen seiner Jahresprognose vergangene Woche bekräftigt, dass er mittel- und langfristig grundsätzlich positiv in die Zukunft schaut. Unsicherheiten aufgrund der globalen politischen und wirtschaftlichen Situation seien allerdings weiterhin hoch, teilt der DAX-Konzern mit. "2023 ist bei Sartorius wie auch im gesamten Markt ein Jahr der Normalisierung. Der Lagerbestandsabbau von Kunden nach dem Pandemieende dauert länger als erwartet, damit kommt es zu einer zeitlichen Verschiebung der Erholung", sagt Vorstandschef Joachim Kreuzburg.
Der Auftragseingang ging von Juli bis September um 21,1 Prozent auf 751,3 Prozent zurück. Der Konzernumsatz sank um 23 Prozent auf 810,7 Millionen Euro,. Besonders stark war der Rückgang in der Region Asien-Pazifik mit knapp 37 Prozent auf 179,2 Millionen Euro. Dem Konzern machte eine gedämpfte Investitionstätigkeit bei Kunden in China zu schaffen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (operatives EBITDA) brach um 38,8 Prozent auf 216,7 Millionen Euro ein, die operative EBITDA-Marge schrumpfte von 33,6 auf 26,7 Prozent. Unter dem Strich blieb ein bereinigter Konzerngewinn von 71,5 Millionen Euro, nach 167,3 Millionen im Vorjahreszeitraum. Je Vorzugsaktie verdiente Sartorius nur noch 1,04 Euro, nach 2,45 Euro.