Der Börsen-TagNervosität in Frankfurt - Dax rutscht ab
Nach zwei freundlicheren Tagen herrscht am deutschen Aktienmarkt wieder Nervosität. Das Virusthema lässt die Anleger nicht los, und auch die US-Notenbank Fed konnte sie mit ihren Aussagen nicht zum Aktienkauf ermutigen. Der Dax sank kurz vor Mittag um 1,0 Prozent auf 13.216 Punkte. Der MDax verlor 0,5 Prozent auf 28.359. Der TecDax sackte um 0,8 Prozent auf 3131 Stellen ab. Mit dem EuroStoxx50 ging es um 1,0 Prozent auf 3699 Punkte nach unten.
Auf Unternehmensseite sorgte die Deutsche Bank mit miesen Zahlen für Gesprächsstoff. Ein vorbörslich befürchteter Kursrutsch blieb aber aus, die Papiere verteuerten sich sogar um 1,5 Prozent und lagen damit im Dax ganz vorn. Abgesehen vom Geldinstitut nahmen in dem schwachen Umfeld einmal mehr die Aktien mit defensivem Charakter die vorderen Ränge im Dax ein. RWE gehörten mit einem Anstieg um 0,1 Prozent zu den wenigen Gewinnern. Vom Coronavirus gezeichnet blieben dagegen die Aktien der Lufthansa mit einem Abschlag von 1,0 Prozent.